Jugendliche planen Bike-Parcours selbst

Skizze für den Bike-Parcours mit Starthügel und Anlagen für Tricksprünge.Foto: Stadt Eppstein

Drei Strecken mit unterschiedlichen Anforderungen sollen es werden mit einem Starthügel an der höchsten Stelle des Geländes. Den Parcours für den neuen Bike-Park auf dem städtischen Grundstück am Eppenhainer Weg in Vockenhausen haben jetzt drei Jugendliche aus Eppstein selbst erarbeitet.

„Das war uns wichtig“, so Erste Stadträtin Sabine Bergold. Die drei Jugendlichen der Projektgruppe hätten selbst ausmessen und den Bike-Park in dem 67 mal 22 Meter großen Hanggrundstück nach ihren Vorstellungen und den bei der Jugendarbeit eingereichten Vorschlägen von fahrradbegeisterten Jugendlichen geplant.

Gemeinsam mit Jugendarbeiterin Vanessa Spörl, Michael Spangenberg vom Fahrrad-Geschäft Deepend in Frankfurt und dem Eppsteiner Garten- und Landschaftsbauer Frank Forst ist nun eine Vorlage für die konkrete Umsetzung entstanden. Fahrräder wurden vermessen und Maße für die Tables, die Erdhügel zum Springen, festgelegt. Eine „Banane“ mit engen Kurven sollte der Parcours auch haben.

Nach dreieinhalb Stunden vermessen, rechnen, diskutieren und vielen Witzen zwischendurch, präsentierten die drei Jugendlichen stolz die fertige Skizze. Der Wunsch der Jugendlichen war es, einen Parcours für ältere und erfahrene Jugendliche anzulegen, aber auch Strecken, die Anfänger nutzen können. Landschaftsbauer Frank Forst wird nun die Geländestrecke aus Erde und Lehm anlegen und Kurven und Erdhügel modellieren, die Tricksprünge ermöglichen.

„Sobald die Baggerarbeiten erledigt wurden, seid auch ihr Jugendlichen gefragt“, kündigte Spoerl außerdem an. Im Februar sollen die Jugendlichen an mehreren Tagen Gelegenheit haben, gemeinsam an ihrem Bike Park zu bauen. Alle Jugendlichen seien dazu willkommen und könnten mit anpacken und sobald wie möglich Probe fahren.

Auch Bergold betont: „Sobald es die Witterung erlaubt, geht es los“. Sie dankt Forst dafür, dass er die Erdarbeiten kostenlos für die Jugendarbeit durchführt. Die Jugendlichen möchten dann mit ihren Eltern selbst Hügel, Abfahrten und Kurven anlegen.EZ

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