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Feucht-fröhliche Ehlhäller Kerb

Nicht aus Zucker – Ehlhaltens Kerbeburschen starteten in Plastik gehüllt und mit Regenschirmen am Sonntag zum Umzug.

Trotz der schlechten Wetterprognose wurde am Freitagabend die Ehlhaltener Kerb bei gutem Besucherandrang im Feuerwehrhaus eröffnet. Die Vorbereitungen liefen glatt.

Am Samstagmorgen waren die Kerbeburschen ausgeschlafen, holten den stattlichen, 32 Meter hohen Kerbebaum aus dem Silberbachtal und stellten ihn mit der Muskelkraft von vielen Helfern, langen Schwalbenhölzern und Seilen auf (Foto). „Unser Vize-Kerbevadder Nils Schwadtke kletterte mit Steigeisen den Baum hinauf, um den Schlagges, der jedes Jahr vom Kerbebaum aus die Kerb bewacht, sicher oben anzubringen“, erzählt Ann-Kathrin Schomburg, die Pressewartin und Schriftführerin der Kerbegesellschaft „Die Kohlestibbel“.

Beim Kerbetanz am Samstagabend machte die Frankfurter Partyband „Was’n? Live!“ Stimmung. Über 300 Besucher tanzten bis in die frühen Morgenstunden und zelebrierten das Dorffest.

Trotz des strömenden Dauerregens fand auch der Kerbeumzug am Sonntag statt – 36 aktive Kerbeborsch und -mädchen trotzten dem Wetter, starteten gemeinsam mit zwei Wagen in der Waldstraße und zogen durchs Dorf. Versorgt wurden sie von vielen Anwohnern, die kleine Stände vor ihrem Haus errichteten – so auch Am Borbig, wo die Familien Heinen, Holz, Pottmann, Geßner und weitere Getränke und einen Imbiss bereit hielten – und auch dem Mitarbeiter der Eppsteiner Zeitung ohne Zögern ein trockenes Plätzchen anboten. „Die Stimmung war trotz des Wetters einfach super. Alle hatten viel Spaß und waren bester Laune. Es wurde getanzt und der Kerbeschrei wurde ausgiebig geschmettert. Nächstes Jahr machen wir den Stand definitiv wieder!“, so Stefan Holz – eine wahrlich feucht-fröhliche Kerb. Für trockene Instrumente der Blaskapelle wurde ebenfalls spontan gesorgt: „Besonderen Dank gilt Arno Wendel, der kurzfristig unserer Blaskapelle aus Finsternthal-Hunoldstal einen trockenen Umzug auf seinem Traktor mit überdachtem Hänger ermöglichte“, bedankte sich Schomburg.

Der Frühschoppen am Montag lockte wieder zahlreiche Besucher in die Dattenbachhalle. Am Nachmittag begleitete die Blaskapelle Ehlhalten den zweiten Kerbe-Umzug. Er endete mit dem Gickelschlag auf dem Dorfplatz. Mit „Feldbersch Power“ ließen die Kohlestibbel und ihre Besucher die Ehlhäller Kerb 2019 ausklingen.js

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