Emmaus: Pilgern auf dem „Lutherweg 1521“

Auf den Spuren Martin Luthers wandert die Pilgergruppe von Emmaus in Etappen bis nach Worms. 1521 markierte Luther mit seinem Auftreten vor dem Reichstag dort den Beginn der Reformation. Das Foto zeigt eine Führung in der Lutherstadt.     
    Foto: Tobias Albers-Heinemann/Pixabay.com  

Der Kirchenvorstand der Emmausgemeinde Bremthal lädt alle, die gerne in der Natur unterwegs sind und sich für Kultur und Geschichte interessieren, ein, die Gruppe „Pilgern“ der Emmausgemeinde kennenzulernen.

Unter der sachkundigen Leitung von Gudrun Harder hat sie sich im Herbst 2019 auf den „Lutherweg 1521“ begeben, der von Eisenach bis Worms führt. Ziel war ursprünglich, diesen Weg in Etappen zu gehen und im April 2021 in Worms anzukommen, genau 500 Jahre nach Luther. Doch die Corona-Pandemie hat auch diesen Plan durcheinander gewirbelt.

Die Pilgergruppe ist mittlerweile in etlichen Einzel-Etappen bis nach Ober-Wöllstadt gekommen. Etwa 150 Kilometer von der insgesamt 345 Kilometer langen Strecke sind noch zu bewältigen, bis Worms erreicht ist. Und nun soll es weiter gehen. Die nächste Etappe geht bis zum Lohrberg, danach durch Frankfurt weiter Richtung Neu-Isenburg. Weitere Etappenziele sind Walldorf, Trebur, Oppenheim, Osthofen und schließlich Worms. Die Kerngruppe umfasst sechs Pilgerinnen und Pilger, die sich freuen würden, wenn noch ein paar Neue und Neugierige dazu kommen, gerne auch für eine oder wenige Etappen zum „Schnuppern“. Deshalb lädt sie alle Interessierten zum Informationsabend am Donnerstag, 7. Oktober, um 20 Uhr im Gemeindezentrum Emmaus ein, um die Gruppe und ihre nächsten Etappen vorzustellen und von den bisherigen Erfahrungen zu berichten. Die Etappen sind jeweils 20 bis 25 Kilometer lang, es sind also je nach Gelände fünf bis sechs Stunden reine „Wanderzeit“. Zwischendurch werden immer wieder Pausen eingelegt, in denen sich die Pilgergruppe mit der Kultur und Geschichte am Wegesrand beschäftigt.

Im Mittelpunkt stehen Martin Luther, Orte, an denen er sich aufhielt, aber auch Kirchen und Klöster, die aus seiner Zeit erzählen. Gudrun Harder, die die Gruppe anführt, hat sich bestens vorbereitet und kann viel Wissenswertes berichten. Gespräche innerhalb der Gruppe, aber auch einfach mal gemeinsames Schweigen runden diese schönen Erfahrungen ab. Weitere Informationen gibt es im Gemeindebüro, Telefon 3 37 70, E-Mail pfarramt[at]emmaus-bremthal[dot]de. Martina Schenck-Fellmer oder Gudrun Harder rufen dann zurück.

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