Einsatz im Katastrophengebiet

Die Einsatzkräfte bauen Feldbetten in einer Messehalle in Düsseldorf zusammen.

Unter den rund 600 hessischen Einsatzkräften, die am Wochenende im Katastrophengebiet in Nordrhein-Westfalen mithalfen, waren auch zwei Frauen und sieben Männer der Eppsteiner Feuerwehren.

Sie starteten bereits am Donnerstagnachmittag mit einem Einsatzfahrzeug von Vockenhausen nach Düsseldorf, wo die Helfer in einer Messehalle untergebracht waren. Von dort starteten sie in den frühen Morgenstunden Richtung Rhein-Erft-Kreis, einem der am stärksten betroffenen Regionen. Zahlreiche Ortsteile waren überschwemmt, es gab mehrere Todesopfer. Die Eppsteiner waren zunächst in Erftstadt eingesetzt. In der Stadt in der Nähe von Bonn wurden etliche Häuser durch einen gewaltigen Erdrutsch mitgerissen und sogar Teile der Autobahn wurden unterspült und stürzten in die Erft.

Am Samstag wurden die Eppsteiner nach Stolberg bei Aachen geschickt, um Keller leer zu pumpen, die von der Flut geschädigten Häuser abzugehen und Hilfen zu koordinieren. Von Düsseldorf aus traten sie am Sonntag den Rückweg nach Eppstein an.

Die Eppsteiner hatten sich am Donnerstag freiwillig zum Einsatz im Katastrophenschutzzug gemeldet. Außerdem nahm ein Mitarbeiter der Stadt aus Wiesbaden teil und ein Eppsteiner Arzt, der laut Bürgermeister Alexander Simon, am Montag noch im Einsatzgebiet tätig war.

Der Main-Taunus-Kreis hatte auf einen Einsatzbefehl des Landes Hessen hin insgesamt 53 Kräfte und zwölf Fahrzeuge ins Katastrophengebiet geschickt. Die Helfer kamen vom Amt für Brandschutz und Rettungswesen des Kreises und von den Feuerwehren aus Hochheim, Eppstein, Bad Soden und Hattersheim. Außerdem waren Helfer von DRK und Johannitern aus dem Kreisgebiet dabei. bpa

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