DRK erfüllt auch besondere Wünsche

DRK-Leiter Stephan Racky am Einsatzwagen vor dem DRK-Heim in der Hauptstraße.Foto: EZ-Archiv

Mehr als 400 Einsätze verzeichnet die Ortsgruppe Eppstein, die sie mit dem rein ehrenamtlich besetzten DRK-Rettungswagen (RTW) im alten Jahr geleistet hat.

Seit fast zwei Jahrzehnten unterstützen die Eppsteiner Aktiven von Ehlhalten aus den öffentlichen Rettungsdienst und werden bei Engpässen in der Burgstadt, im ganzen Main-Taunus-Kreis und manchmal auch überregional eingesetzt. In der Regel fahren dann Eppsteins DRK-Leiter Stephan Racky und Ehefrau Silke zum Einsatz.

Seit 2015 übernimmt die Besatzung mit dem damals angeschafften Allrad-angetriebenen RTW exklusiv Einsätze in unwegsamem Gelände, vor allem auch bei Schnee und Matsch. Dafür gab es besonders in der Wintersaison Anfang 2021 reichlich Gelegenheit. „Während wir für die normalen Rettungseinsätze und Krankentransporte die Bereitschaftszeiten vorgeben, kann das Allrad-Fahrzeug rund um die Uhr alarmiert werden“ sagt Stephan Racky. Dies gilt auch für große Einsatzlagen und klassisch für die rettungsdienstliche Absicherung bei Feuerwehreinsätzen sowie bei Sondereinsätzen.

Einen besonderen Wunsch, berichtet Racky, erfüllten die Helfer mit einem Krankentransport nach Österreich und wieder zurück: Eine schwerkranke Frau wünschte sich, noch einmal ein paar Tage an einem bestimmten Ort Urlaub zu erleben. So organisierten einige Helfer den für die Hin- und Rückreise nötigen liegenden Transport samt Betreuung. Gerne boten die Eppsteiner auch dies ehrenamtlich mit dem RTW an.

Zuvor hatten sie bereits dem Patienten einer Klinik die Teilnahme an der Beerdigung eines Elternteils ermöglicht und stellten auf dem Transport von der Station zum Friedhof, während der Beisetzung und bei der Rückfahrt die Pflege und die notwendigen medizinische Maßnahmen sicher.

Die Seniorenberatung im DRK-Heim Hauptstraße 72 hat sich bestens etabliert. Die Zahl der Beratungsgespräche und der Anfragen ist im vergangenen Jahr gestiegen. Das DRK bedankt sich bei Seniorenberaterin Juliane Rödl und hebt die gute Zusammenarbeit mit der Stadt und innerhalb der in der Sozialen Arbeit tätigen Vereine und Institutionen hervor.

Wie im vorangegangenen Jahr waren die Sanitätsdienste gering und Sitzungen sowie Fortbildungen meist nur als Telefonate und Video-Konferenzen möglich. Racky bedauert besonders, dass die Treffen des Kinder-Rotkreuz (KiRK) nicht möglich waren und auch die Junior-Helfer an der Burg-Schule noch nicht wieder eingesetzt werden.

Aber die DRK-Helfer waren als Testpaten an den Eppsteiner Schulen zur Stelle, als bei der Wiederaufnahme des Unterrichts die Schüler-Selbsttests eingeführt wurden.

Mit fast 600 Mitgliedern verzeichnet der DRK-Chef einen leichten Rückgang der Mitgliederzahl und führt das darauf zurück, dass die traditionelle Mitgliedergewinnung durch persönliche Ansprache nicht möglich war. „Statt dessen war die Spendenbereitschaft ungebrochen, was die Motivation der Helferinnen und Helfer sehr stärkt“ bedankt sich Racky im Namen seiner Aktiven.EZ

Kommentare

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
CAPTCHA
Diese Frage hat den Zweck zu testen, ob Sie ein menschlicher Benutzer sind und um automatisierten Spam vorzubeugen.
6 + 5 =
Lösen Sie diese einfache mathematische Aufgabe und geben das Ergebnis ein. z.B. Geben Sie für 1+3 eine 4 ein.


X