Boulespielen hat der TSV in Langeais gelernt

Der Boule-Platz des TSV liegt idyllisch in der Natur.Foto: privat

Boulespielen hat in Eppstein Tradition. Die TSG Ehlhalten eröffnete erst vor wenigen Wochen eine neue Boulebahn am Dorfplatz; in Bremthal treffen sich Boule-Begeisterte schon seit Jahren einmal wöchentlich am Festplatz.

Eine der ältesten Boule-Anlagen in der Stadt hat jedoch der TSV Vockenhausen auf seinem Vereinsgelände An der Embsmühle in Vockenhausen. 1995 rief der inzwischen verstorbene Kurt Schmidt die Boule-Abteilung ins Leben. Er lernte die Sportart in Eppsteins Partnerstadt Langeais kennen und brachte die Idee von einer Reise mit, dort heißt der Sport Petanque.

Wer Lust auf eine Mischung aus Sport, Spannung und Gesellschaft hat, ist beim Boule genau richtig. Zwei Teams treten gegeneinander an, die aus ein bis drei Personen bestehen. Das Ziel besteht darin, mit den eigenen Kugeln möglichst nah an eine Zielkugel, dem sogenannten Schweinchen, zu gelangen. Die Zielkugel und die gegnerischen Kugeln können dabei auch herausgedrückt oder weggeschossen werden.

Jeden Mittwoch zwischen 15 und 17 Uhr treffen sich die Boule-Fans des TSV Vockenhausen auf der vereinseigenen Anlage. Grundsätzlich steht die Anlage Vereinsmitgliedern jederzeit zur Verfügung. Leihkugeln sind auch vorhanden. Ansprechpartnerin für alle Themen rund ums Boulespielen ist Katja Struppe, Telefon 75 98.

„Wir haben in den vergangenen Jahren sehr viel Zeit und Herzblut in die Gestaltung unserer Bouleanlage investiert“, erläutert Katja Struppe, stellvertretende Vorsitzende des TSV und verantwortlich für die Boule-Sparte. „2019 und 2020 haben wir unser Sportgelände umgestaltet und mehr als 21 Tonnen neues Material auf den beiden Boule-Bahnen verteilt“, erinnert sich Katja Struppe. Die Bahnen seien in einem sehr guten Zustand. Das Beste sei jedoch die Lage der Anlage – sie liegt hinter schattenspendenden Bäumen in einem naturnah gestalteten Gelände: Mit dem unbehandeltem Material des alten Tennisplatzes legten die Vereinsmitglieder ein Hügelbeet an, das sich zu einem echten Biotop entwickelt habe, so Struppe.

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