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Beim Gusbach Cup mit Spiel, Spaß und Bewegung punkten

Gar nicht so einfach: Der Kleiderbügel musste so weit wie möglich geworfen werden. Foto: Simone Pawlitzky

Zwölf Mannschaften aus acht Jugendfeuerwehren des Main-Taunus-Kreises kämpften vergangenen Samstag in Niederjosbach um den Gusbach Cup, der 2016 zum 40. Geburtstag der Niederjosbacher Jugendfeuerwehr wieder neu aufgelegt wurde.

Mit fünf Jugendlichen pro Mannschaft machten sich die Gruppen am Morgen auf den Weg zu den einzelnen Spielstationen und lernten Niederjosbach genauer kennen, im Gepäck einen Fragebogen mit Fragen rund um die Freiwillige Feuerwehr Niederjosbach, einem Sudoku und Kreuzworträtsel. An der Feuerwehrwache, dem Piratenspielplatz in der Gartenstraße, dem Wendehammer in der Oranienstraße und dem P&R-Parkplatz konnten sich die Jugendlichen an sechs Stationen austoben und ihre Geschicklichkeit und Teamfähigkeit testen.

„Unsere Kinder haben alle Spiele vorher einmal getestet“, erklärte Organisatorin Julia Klein. Die Niederjosbacher Jugendlichen halfen beim Auf- und Abbau und betreuten mit den Kameraden der Einsatzabteilung die sechs Spielstationen. Aus Eppstein nahmen Teams der Bremthaler, Eppsteiner und Vockenäuser Jugendwehren teil.

Beim Spiel „Säurefluss“ mussten die Mädchen und Jungen auf Teppichfliesen einen giftigen Fluss überqueren. Wenn ein Fuß nicht auf einer Teppichfliese stand, wurde sie weggenommen. „Das erhöhte dann noch einmal den Schwierigkeitsgrad.“ Beim Spiel Schrauben und Muttern gab es vierzig verschiedene Pärchen in unterschiedlicher Größe und Materialien, die auf Zeit zusammengeschraubt werden mussten. Und beim Feuerwehr-ABC war der Kopf gefragt. Zu jedem Buchstaben sollte hier ein Feuerwehrbegriff aufgeschrieben werden, „das Ganze natürlich auf Zeit. Und bei manchen Buchstaben war das gar nicht so einfach.“ Nur das Team aus Bremthal fand beispielsweise ein Wort mit q, verriet die stellvertretende Jugendfeuerwehrwartin. „Das gibt einen Bonuspunkt.“

Die vierköpfige Mannschaft aus Eddersheim kam gegen halb Zwölf auf dem P&R-Parkplatz an und hatte noch zwei Aufgaben vor sich. „Wegen Krankheit sind zwei Kinder ausgefallen“, erzählte Stefanie Andreas, so dass ein Kind immer zweimal ran musste. Zwei bis drei Wettkämpfe im Jahr nehmen sie etwa wahr, bei denen immer wieder neue Aufgaben auf die Jugendlichen warten. Nach Niederjosbach kommen sie gerne, erzählte die Betreuerin weiter. „Ja, es macht viel Spaß“, waren sich auch Vivian, Luisa, Thomas und Tim einig, „nur das Wetter hätte ein bisschen besser sein können.“

Dem Regen zum Trotz versuchten sie sich dann im Bügelwurf, eine Station weiter im Teebeutelwurf und auch das erwies sich als recht anspruchsvoll. Der Teebeutel im Mund musste nun rückwärts so weit geschleudert werden, dass ein Fänger ihn in einem doppelten Helm mit dem Kopf auffangen konnte. „Das Spiel haben wir vor Jahren bei der Stadtralley gemacht und wieder entdeckt“, erinnerte sich Annie Klein. Sie betreute diese Spielstation und half den Jugendlichen bei ihrer schwierigen Aufgabe. „Nur zwei Gruppen haben es bisher jeweils einmal geschafft“, verriet sie.

Bis zur Auswertung der Sieger, machten es sich die Jugendfeuerwehren im Festzelt bequem und stärkten sich bei frischen Pommes und Grillwurst. Den Gusbach Cup holte sich Niederhöchstadt III, gefolgt von Vockenhausen und Niederhöchstadt I auf den Plätzen zwei und drei. pw

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