100 plus 1 Jahr Gesangverein Taunusliebe 1921 gefeiert

Der Chor der Taunusliebe begrüßte die Gäste im Vereinssaal musikalisch.Fotos: privat

Am Samstag holte der Gesangverein Taunusliebe 1921 Niederjosbach seine akademische Feier zum 100-jährigen Bestehen im vergangenen Jahr nach, bei der wenigstens einige Aktivitäten nachgeholt werden sollten, die wegen der langen Coronapause immer wieder ausgefallen waren.

Kurz vor der Feier musste der Vorsitzende Stefan Pfeiffer ins Krankenhaus und so übernahm die Zweite Vorsitzende Beate Mühl die Moderation der Veranstaltung. Zur Einleitung sang der Chor der Taunusliebe zwei Begrüßungslieder und dann gab Beate Mühl in ihrer Festansprache einen Überblick über die 100-jährige Geschichte des Vereins. Mit großem Geschick gelang es ihr, wichtige und auch amüsante Ereignisse der Vereinsgeschichte in Erinnerung zu bringen. Die Höhen und Tiefen in der Vereinsgeschichte trafen auf ein interessiertes Publikum. Vor allem Hinweise auf das frühere Vereinsleben öffneten das Verständnis für karge Zeiten, als beispielsweise jeder Sänger im Winter noch einen Brikett oder ein großes Stück Holz zum Heizen in die Gesangsstunde mitbringen musste.

Eine lockere Folge von beeindruckend guten Gesangsbeiträgen durch die Gastvereine GV Liederkranz 1875 Bremthal, dem Frauenchor des Sängerbund 1851 Vockenhausen und den Bruderverein GV Sängerlust 1891 Niederjosbach bildeten einen schönen Rahmen für die Grußworte. Der Landrat des Main-Taunus-Kreises Michael Cyriax wies nachdrücklich auf die hohe kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung des Vereinswesens hin und übergab eine Spende und eine Ehrenplakette des Landes Hessen zum 100-jährigen Bestehen der Taunusliebe. Stadtrat Harald Eulenberger überbrachte die Grüße der Stadt Eppstein mit einer Spende und Niederjosbachs Ortsvorsteherin Andrea Sehr freute sich über die Gelegenheit, das kulturelle und soziale Engagement des GV Taunusliebe loben und auch mit einer Spende zu würdigen.

Es war insgesamt ein sehr fröhliches Fest, bei dem immer wieder das umfangreiche und vielfältige Buffet gelobt wurde. Die Frauen der Taunusliebe hatten mit einer großen Auswahl an Fingerfood, die sehr harmonisch zu den angebotenen Weinen passte, gezeigt, was sie können. Alles war in ausreichenden Mengen da und so brauchten auch die letzten Gäste, die nach immer munterer werdenden Stunden um 2 Uhr nach Hause gingen, bis zum Ende nicht zu hungern.

Nun bereitet sich die Taunusliebe schon auf ein anderes großes Sängerereignis vor: Am Sonntag, 9. Oktober, um 17 Uhr singt der berühmte Original Don Kosaken-Chor Serge Jaroff unter der Leitung von Wanja Hlibka in der St. Michael-Kirche Niederjosbach gemeinsam mit der Taunusliebe. Die Karten sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich bei der Eppsteiner Zeitung, der Autowerkstatt Sabel in Niederjosbach und beim Gasthaus Kastanienhof in Niederjosbach.

Ehrungen gab es für aktive Sänger und Sängerinnen vom Sängerbund Main-Taunus: Der 94-jährige Hans Jungels singt seit 75 Jahren bei der Taunusliebe, Winfried Horn seit 60 Jahren, Hermann Ernst seit 50 Jahren, und seit 40 Jahren sind Reinhilde Kupfer und Ursula Geyer aktiv dabei.

Der Verein übergab zudem Urkunden an treue Mitglieder: für 75 Jahre an Johann Jungels und Bernhard Dörr, für 60 Jahre an Harald Eulenberger, Winfried Horn und Heinz Seebold. Die goldene Vereinsnadel bekamen für 50 Jahre Mitgliedschaft Hermann Ernst, Walter Klossner, Manfred Schlapbach, Winfried Heinz, Hans-Joachim Jungels, Reinhard Kuckert und Manfred Mühl. Reinhilde Kupfer, Ursula Geyer, Dr. Friedhelm Fischer und Dietmar Merkel wurde für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt, Gisela Jancke für 25 Jahre.EZ

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