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Weihnachtsmaus im Fenster

Gespannt warteten Kinder und Eltern auf das erste Adventsfenster.Foto: Julia Palmert

Viele kleine Kindergartenkinder bereiteten sich am frühen Samstagabend auf ihren Auftritt in der Wooganlage unterhalb der Eppsteiner Burg vor. War auch jeder mit kleinen Mäuseohren aus Papier ausgestattet?

Die zahlreichen kleinen und großen Besucher, die schnell den Platz füllten und auf die Öffnung des ersten Adventsfensters warteten, schauten neugierig zu und fragten sich, was es wohl mit dem ersten Adventsfenster zu tun haben könnte, dass schon bald hoch oben in der Burgmauer erleuchtet werden sollte.

In dicken Jacken, Mützen und Handschuhen eingepackt, kamen alle an diesem frostigen Abend dann auch näher an die Bühne heran, als sich Bürgermeister Alexander Simon in Begleitung von Engel Johanna den Weg durch die Menge bahnte und die Bühne betrat. „Ein wunderschöner Anblick, sie sind alle da und gemeinsam stimmen wir uns heute ein auf die Adventszeit in Eppstein“ begrüßte Simon die Gäste. „Und mit vereinten Kräften wollen wir das Adventsfenster öffnen.“ Von Zehn zählte das Publikum die Zahlen herunter, in der Wooganlage gingen die Lichter aus und in der Dunkelheit erstrahlte das erste Adventsfenster.

In diesem Jahr übernahmen die Kinder des Montessori Kinderhauses in Ehlhalten die Gestaltung der vier Adventsfenster. „Seit Anfang Oktober haben die Kinder gemeinsam überlegt, wie die Fenster aussehen sollen“, erzählte Ursel Rooks von der Leitung des Kinderhauses. Und da Weihnachten die Zeit der Tradition sei, haben die Kinder sich auf das besonnen, was sie schon kennen, beginnend mit der Weihnachtsmaus (kleines Foto).

Engel und Nikolaus beim Adventsfenster

„Da ist eine Weihnachtsmaus und Schneewolken“, beschrieb eines der Kindergartenkinder das Motiv des Adventsfensters. Mittlerweile waren sie auf der Bühne und erzählten sogleich von der Weihnachtsmaus, einem Gedicht von James Krüss. „Die Weihnachtsmaus ist sonderbar, (sogar für die Gelehrten), denn einmal nur im ganzen Jahr entdeckt man ihre Fährten.“ Und was eigentlich die Weihnachtsmaus heimlich nascht, nämlich das beste Festgebäck, verteilten die Kindergartenkinder später mit vier Bauchläden an die kleinen Gäste.

Die vier geschmückten Weihnachtsbuden umrahmten das Geschehen und versorgten die Besucher mit Speis und Trank und luden zum Verweilen ein. Mit frischen Waffeln und heißem Glühwein des Montessori Kinderhauses, Burgenzauber, Brezeln und Kinderpunsch der Eppsteiner Burgschauspieler, heißer Gulaschsuppe der Vockenhäuser Hexen und der Bratwurst vom Grill der Eppsteiner Feuerwehr blieben sie noch beisammen während die Minigarde des TSV Vockenhausen unter der Leitung von Linda Kratz ihr Können zeigte.

Das zweite Adventsfenster auf Burg Eppstein öffnet sich am Samstag, 7. Dezember, um 18 Uhr Uhr. Dann zeigt sich, was sich die Kinder des Montessori Kinderhauses noch ausgedacht haben. Genauso viel Spannung verspricht der Besuch des Nikolauses in der Wooganlage unterhalb der Nordseite der Burg. Er kommt mit einem Sack voller Süßigkeiten vorbei. Ihm zur Seite stehen die Engel Johanna und Manuela mit einer weihnachtlichen Geschichte. Die Kinder des Montessori Kinderhauses laden zum gemeinsamen Singen ein. Schon um 17.30 Uhr bieten die Jungen Künstler, die Eppsteiner Imker, die Konfirmanden der Talkirchengemeinde und der TSV Vockenhausen Waffeln, Hot Dogs und Glühwein an.pw

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