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Noch keine Entscheidung zum Glasfaserausbau

Nicht 40, auch keine 30, nein, nur 27 Prozent der Eppsteiner Haushalte haben sich für das Angebot der Deutschen Glasfaser entschieden, ihnen einen Glasfaseranschluss ins Haus zu verlegen. Von aktuell knapp 7000 Haushalten in Eppstein sind das rund 1490.

Ob damit die Chance für Eppstein endgültig vertan ist, wollte Projektmanager Mirko Tanjsek am Dienstag noch nicht beantworten. Einen Tag nach Ablauf der Anmeldefrist seien die Mitarbeiter noch dabei, die letzten Anmeldungen zu überprüfen und einzupflegen. Aber 40 Prozent in ganz Eppstein seien auf keinen Fall erreicht worden.

Über die Konsequenzen wolle der Netzbetreiber in einer Konferenz am Mittwoch beraten und Ende der Woche das Rathaus informieren.

„Wir sind dabei, unterschiedliche Szenarien zu berechnen“, verriet Tanjsek. Ehlhalten und Niederjosbach waren die einzigen Stadtteile in denen die von der DG geforderten 40 Prozent erreicht wurden – 320 von zusammen 1510 Haushalten in den beiden Stadtteilen. Das reicht der DG nicht aus, um das Glasfasernetz flächendeckend in Eppstein zu verlegen. Ziel der DG sei es, so Tanjsek, ein eigenes Netz aufzubauen. Eppstein sollte ein Tor zum Main-Taunus-Kreis werden. Der beispielsweise von EZ-Leser Ralph Haenlein in seinem Kommentar zum Glasfaserausbau auf unserer Hompage geforderte Ankauf von Leitungskapazitäten bei der Telekom sei deshalb keine Option für die DG, betonte Tanjsek. Ein Grund für die Wahl Eppsteins war seine günstige Lage zum nächsten Glasfaserknotenpunkt an der A3. Ehlhalten und Niederjosbach liegen so gesehen zu dezentral für die DG. bpa

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Kommentare

Dt.Glasfaser und Telekom

Ich würde mich auch sehr freuen, wenn das Glasfaser nach Eppstein kommt, keine Frage!

Aber Glasfaser ist nicht gleich deutsche Glasfaser.
Ich hätte lieber Glasfaser von der Telekom bzw.wäre auch bereit noch zu warten.
Warum?
Freiberufler und kleine Selbständige zahlen mehr als den normalen Tarif bei der dt.Glasfaser
Eingeschränkte Servicezeiten bei der dt. Glasfaser (Wochenende)
Berichte im Internet über techn.Probleme und Unzufriedenheit bei der dt.Glasfaser.
Dt.Telekom hat im Glasfasertarif eine Mobilfunkflat, dt.Glasfaser nicht (bei Telefonie über Glasfaser geht keine Billigvorwahl mehr)
Ausserdem bietet die Telekom bei Glasfaser 2 Sprachkanäle und 3 Rufnummern im 250mbit vertrag standardmässig an

Übrigens heisst bis zu 100mbit bei der Telekom mindestens ca.54mbit lt.Vertrag
Ich war immer zufrieden mit dem Anschluss der dt.Telekom und dem Service.
Wie sagt man so schön - never change a running System/Team.

Ich kann alle verstehen, die momentan <=50mbit haben, die sich wünachen, dass die dt.Glasfaser mit dem Ausbau beginnt.
Aber es gibt auch noch andere überlegenswerte Faktoren.

Und ganz ehrlich, jemand der privat oder sogar beruflich auf schnelles Internet angewiesen ist, der darf dann natürlich nicht in eine Stadt bzw.einen Stadtteil ziehen, wo das nicht gewährleistet ist.

Eine merkwürdige Einstellung

Lieber Gast,
ich spare mir auf die ersten Punkte Ihres Beitrags einzugehen. Er wurde hier schon hinreichend im Folgenden kommentiert. Mich stört allerdings in erster Linie der letzte provokante Absatz ("...Und ganz ehrlich, jemand der privat oder sogar beruflich auf schnelles Internet angewiesen ist, der darf dann natürlich nicht in eine Stadt bzw. einen Stadtteil ziehen, wo das nicht gewährleistet ist.").
Eppstein ist halt nicht ein kleines Bergdorf in den Anden, sondern eine ansehnliche Kleinstadt mit hoher Lebensqualität. Hier fühlen sich Bürger wohl, hier gibt es eine wohldurchdachte Infrastruktur und die Ansiedlung von diversen Gewerbebetrieben. Besonders der immer zitierte Zuzug "junger Familien" bringt die rechte Durchmischung. Gerade dieses Klientel hat Eppstein nicht nur wegen der romantischen Postkartenbilder sondern auch aufgrund einer guten Verkehrsanbindung und eben auch wegen der zu erwartenden Telekommunikations-Infrastruktur als Lebensmittelpunkt gewählt. Natürlich könnte man diese Familien z.B. nach Barlo (NRW) schicken. Vielleicht ist der Ort nicht so malerisch wie Eppstein, aber die haben wenigstens ein vernünftiges und funktionierendes Internet. Raten Sie mal, von wem ausgebaut? Richtig: Deutsche Glasfaser.

Ich hätte lieber Glasfaser von der Telekom bzw.wäre auch bereit

"Ich hätte lieber Glasfaser von der Telekom bzw. wäre auch bereit noch zu warten.“

Telekom montiert auch einen Glasfaseranschluss, aber nur für NEUBAUTEN.
Folglich wird das in Häuser mit bestehenden VDSL Anschluss nie kommen, es sei denn, man zahlt den Hausanschluss selbst und hier sprechen wir von ca. 1500€. Ist das Haus weiter von der Straße weg, mal schnell ein Vielfaches. Und da soll man mit der Telekom besser fahren?

"Berichte im Internet über techn.Probleme und Unzufriedenheit bei der dt.Glasfaser.“
Kann man hier alles nachlesen: https://allestörungen.de
Auf der Seite dann einfach unter unter „Suchen“ Deutsche Glasfaser eingeben. Man finden 2 Störungen im Mittel. Gerade 2 Kunden haben was gepostet.
Unter „Telekom“ sind es im Mittel 40 Meldungen pro Tag. Es gibt über 100 Postings seit dem 28.3.19

Dann googeln Sie auch mal nach "Telefonat bricht nach 15 Minuten ab“. Dieses Problem haben wir mit der Telekom.
Ich bin auch Selbstständig und die Telekom kann (oder will?) den Fehler nicht beheben. Ich habe denen umfangreiche Logs unserer Telefonanlage geschickt. Danach lief es für ein paar Wochen und nun fängt es wieder an. Eine andere Firma hier in Ehlhalten hat das gleiche Problem.
Auch die Datenrate ist stark schwankend. Ist sie mal wieder im Keller, eine Beschwerde und komischerweise bekommt man wieder das, was man vorher hatte. Auffällig ist nur, dass dann bei der befreundeten Firma hier im Ort es am gleichen Tage langsamer wird. Mit anderen Worten die liebe Telekom hat kein technisches Problem, sondern verteilt einfach die Leitungskapazitäten neu.
Besonders auffällig war es, als ich vor ein paar Jahre einen VDSL Anschluss haben wollte. Aussage: Nicht möglich. Ich habe einfach ein paar Tage gewartet und noch mal angerufen. Nun habe ich nach einem Entertain Abo gefragt und oh Wunder plötzlich war alles kein Problem mehr. Das Abo habe ich nach einem Jahr gekündigt. Den VDSL Anschluss habe ich bis heute.
Dann auch die Telekom-Aktion in den letzten Tagen, wo die lebe Telekom versucht im Eppsteiner Stadtgebiet neue Kunden mit einem Glasfaseranschluss zu locken, bei dem aber am Kupferhausanschluss nichts verändert wird. Können die zaubern oder werden hier einfach nur Kunden verarscht?

Mit freundlichen Grüßen
Ralf Haenlein

Eines Monopolisten unwürdig

diese mehr als fragwürdigen Methoden der Telekom sind nicht nur schlechter Stil, sondern, finde ich, auch u.U. juristisch mehr als unsauber. Ich bin mir nicht sicher, ob in diesen Hausbesuchen wirklich dem potentiellen Endkunden die Technik nachvollziehbar erlaeutert wird. Anders bei der DG. Hier wurde nicht nur auf den Infoveranstaltungen der eigentliche Vorteil, naemlich einer direkten und dezidierten Glasfaseranbindung vom eigenen Haus mit garantierten (!) Bandbreiten dargelegt.
Keine Frage: Auch die Deutsche Telekom baut ihr Glasfasernetz aus (vgl. hier https://www.inside-handy.de/news/telekom-glasfaser-ausbau-nordsachsen). Denn dies ist nunmal Stand der Technik. Der winzige Unterschied ist nur: Sie tut es nicht hier in Eppstein. Und wird es auch nicht tun. Eppstein gilt auf der Telekom-Landkarte als hinreichend versorgt. U.U. wird man in Gewerbegebieten nachbessern. Aber das hilft dem Privatkunden nichts. Er versauert. Eppstein haette jetzt die einzigartige Chance einen flaechendeckenden Glasfaserausbau zu bekommen. Sollte diese vertan werden, muss man den Eindruck haben, dass die ganze Welt nach Bandbreite schreit und auch in Deutschland diese legendaeren Breitbandgipfel abgehalten werden, aber eben In dem Rest der Welt und nicht in einer malerischen, aber im Internetzeitalter vertraeumten Stadt im Taunus.

Telekom torpediert Ausbau in Eppstein

Zur Info: Aktuell laufen Personen in Telekomfarben durch Vockenhausen und klingeln an den Häusern um mitzuteilen, dass die Telekom die Kunden an das Glasfasernetz anschliesst. Unterlagen hierzu werden keine ausgehändigt und auf Rückfrage erhält man zur Antwort, dass an der Kupferverkabelung im Haus nichts geändert werden muss. Faktisch wird hier in anderen Worten lediglich VDSL durch die Telekom beworben. Inhaltlich geht es offensichtlich darum, den Ausbau durch die Deutsche Glasfaser zu torpedieren, die wirklich ein Glasfaserkabel bis in das Haus hinein verlegt.

Hier wird mit dem guten Namen der Deutschen Telekom versucht einen Konkurrenten auf sehr zweifelhafte Art zu verdrängen. Es zeigt aber auch, dass die Deutsche Telekom sich von der Deutschen Glasfaser in ihrem Geschäftsfeld bedroht fühlt. Trotzdem, Seriosität ist anders und vermutlich werden viele Renter auf diesen Trick der Telekom hereinfallen.

Frank Ickstadt

Vertrag mit Telekom kann noch 14 Tage widerrufen werden.

Wichtig zu wissen:
Bei Haustürgeschäften und bei Verträgen / Einkäufen im Internet hat der Kunde das Recht nach dem Fernabsatzgesetz
ohne Angaben von Gründen zu widerrufen: https://de.wikipedia.org/wiki/Fernabsatzgesetz
Mit freundlichen Grüßen
Ralf Haenlein

Telekom kündigt 30.000 Kunden den VDSL Anschluss

Wer heute noch VDSL mit ausreichender Geschwindigkeit hat, kann morgen schon auf dem Trockenen sitzen.

Was viele nicht bedenken:
Das was Ihr aktuell bekommt, kann der Provider jederzeit steuern und umverteilen!
Alle VDSL Verträge sind „BIS ZU…“ Verträge. Der Dumme ist der Endkunde.

Der Streit über Leitungskapazitäten hat in Deutschland bereits begonnen.
In NRW werde aktuell einfach 300.000 Kunden von 50MBit/s auf 16MBit/s herabgestuft. Diese Kunden können TV über das Internet vergessen…
Das kann bei VDSL bei Leitungsengpässen bei alle Providern passieren! Auch bei der Telekom und Unity Media.

Bei den geplanten Glasfaseranschluss kann dies nicht passieren:
Die DG möchte von einem Hauptknotenpunkt an der A3 ein komplett eigenes Glasfasernetz im Stadtgebiet aufbauen.

Wussten Sie, dass man den gesamten Datenverkehr von Deutschland mit 2 Glasfasern abdecken kann?
Allein das beweist, dass es später im Stadtgebiet Eppstein garantiert keine Leitungsengpässe geben wird.
Aus dem gleichen Grund kann die Deutsche Glasfaser die Datenraten auch garantieren:
Für 49,90€ bekommt man beim DG Classic 400 einen Download von 400Mbit/s und einen Upload von 200 MBit/s GARANTIERT.

Diese Datenmenge ist für den Glasfaseranschluss vergleichbar, als würde ein Anwohner mit einer Schlauchpumpe Wasser aus dem Rhein entnehmen.….

Bitte lest mal was 300.000 Kunden aktuell mit der Telekom erleben:
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Breitbandabbau-Telekom-kuendigt-zehntausende-VDSL-Anschluesse-in-Niedersachsen-3...

Ausbau Glasfaser

an die Redaktion der Eppsteiner Zeitung,

ich würde es begrüßen, wenn der ein oder andere Kommentar bezüglich "Ausbau der Glasfaser" auch in ihrer Eppsteiner Zeitung zu lesen wäre. Es sind sehr interessante Fakten zu lesen, welche dazu führen könnte, dass sich hoffentlich weitere Eppsteiner Bürger sich für die Deutschen Glasfaser entscheiden würden.

Die Kommentare sind doch hauptsächlich nur Online zu lesen und können bzw. sind daher von vielen Eppsteiner Bürger nicht lesbar. Es geht schließlich um die digitale Zukunft unserer Stadt.

Mit freundlichen Grüßen

Glasfaser - wir bleiben am Ball

Liebe Frau Haas,

wir berichten seit Jahresbeginn in nahezu jeder Ausgabe über die Entwicklung des Glasfaser-Projektes, mehrfach mit Zusammenfassungen der Argumente von Befürwortern, aber auch Kritikern. In der nächsten Ausgabe können Sie über die Fristverlängerung für die Nachfragebündelung lesen. Die umfangreichen Kommentare, die insbesondere  in den Tagen seit Ablauf der ersten Frist auf unserer Kommentarseite eingegangen sind, werden wir dann ebenfalls zusammenfassen.
Wir bleiben am Ball,

Die Redaktion

PS: Mit der Suchfunktion oben rechts auf dieser Seite können Sie sich unter dem Stichwort "Glasfaser" alle Beiträge auflisten lassen.

 

 

 

 

Vorschlag, damit der Ausbau noch zustande kommt

Nach dem Artikel in der Eppsteiner Zeitung vom 28.3.19 haben lediglich Ehlhalten und Niederjosbach die notwendigen 40% erreicht.

Leider haben die Bewohner von Bremthal, Eppstein und Vockenhausen diese einmalige Chance verpennt und bauen weiter auf das bereits liegende alte Kupferkabel.
Ich kann nur sagen: Noch reicht das aus - aber unter Garantie nicht mehr lange.
In diesem Beitrag ist zu lesen, dass es bereits jetzt schon in Kupfernetzen zu einer 100-fachen Überbuchung kommt:
http://www.digitalfernsehen.de/Gigabit-Kabelinternet-noch-mit-einigen-Schwaechen.176182.0.html

Liebe Leute: Auch ihr werdet es spätesten in 1-2 Jahren kapieren…. Aber dann ist es zu spät und ein Hausanschluss kostet dann bestimmt über 1000€.

Ich baue auf den Weitblick der Stadt Eppstein:

Ich schlage vor, dass die Stadt Eppstein das geplante Hauptkabel von der A3 über alle Ortsteile bis nach Ehlhalten mitfinanziert. Die anteiligen Kosten für die Wege des Hauptkabels von Ehlhalten und Niederjosbach trägt die DG wie geplant. Durch Bremthal, Vockenhausen und Eppstein läuft das Hauptkabel aber erst einmal nur durch. Um die Ausbildungschancen unsere Kinder zu sichern, sollten höchstens die Schulen angeschlossen werden, aber noch keine Wohnungen. Die DG kann sich so die teuren Übergabepunkte in den Stadtteilen erst einmal sparen. Der Anschluss der Schulen erfolgt über die Übergabepunkte in Niederjosbach und Ehlhalten.

In Anbetracht der niedrigen Zinsen und der bestehenden Förderungsmöglichkeiten des Bundes, sollte das auch für den Haushalt der Stadt tragbar sein.
Für eventuelle Zinsen zur Finanzierung eines Darlehens soll die 3000€ Spende der DG für die Burg Eppstein verwendet werden.

Danach können sich Bürger aus den noch nicht ausgebauten Stadtteilen bei der Stadtverwaltung Eppstein in Listen eintragen. Eine Frist gibt es nicht.

Kommen so in einem Stadtteil nachträglich die erforderlichen 40% zusammen, verpflichtet sich die DG, den Ausbau wie geplant in diesem Stadtteil vorzunehmen.
Ich würde es auch als fair ansehen, wenn die Stadt beim verspäteten Ausbau eine Verwaltungsgebühr für einen Hausanschluss erhebt.

Wie bereits gesagt ich bin vom Fach, wenn es um Videoverarbeitung geht. Meine Firma Haenlein-Software macht das sein 19 Jahren und ich kenne die Erfordernisse sehr genau und kann absehen, wo es hingeht. Ich gehe fest davon aus, dass spätestens in 2 Jahren die 40% Grenze kein Problem mehr darstellt. Für Eppstein ist das folglich nur eine Zwischenfinanzierung.

Für die DG hätte das folgende Vorteile:
- Sie übernimmt nur die Kosten für das Hauptkabel und die ohnehin geplanten Hausanschlüsse in Ehlhalten und Niederjosbach.
- Ehlhalten ist dann aber der Ausgangspunkt für die DG, um ein eigenes Glasfasernetz weiter in Richtung Heftrich, Schlossborn und Oberjosbach auszubauen.
- Auf der Website von DG war für jeden ersichtlich, dass Ehlhalten mit 41% das Ziel erreicht hat. Liebe DG es wäre kein guter Werbeeffekt, wenn es nun nicht zum Ausbau kommt.
Bei Hünstetten steht 1 Eintrag auf der Website für 11 Stadtteile. Hier können sie von einem gemeinschaftlichen Faktor sprechen. Nicht bei Ehlhalten und Niederjosbach.

Für die Stadt Eppstein:
- Sie hält sich die Möglichkeiten für eine zukunftssichere Infrastruktur in ALLEN Stadtteilen offen.
- Die Kosten sind mit einem überschaubaren Darlehen zu finanzieren und werden beim Ausbau von der DG nachträglich übernommen.

Ich glaube auch nicht, dass die Verlegung des Hauptkabels so teuer kommt, wie viele nun vermuten.
Bitte schauen Sie sich dieses Video an: https://www.youtube.com/watch?v=q1fZ9ZKDc5A

In dem Video spricht die Firma von der Verlegung von mehreren Kilometern Kabel in nur einer Stunde!

Da auf der Kommentarseite der Eppsteiner Zeitung keine Bilder möglich sind, habe ich welche in meinem Forum abgelegt:
http://forum.haenlein-software.com/viewtopic.php?p=39478

Auch habe ich die Facebook-Seite der Firma mit dem Bagger ausfindig gemacht: https://www.facebook.com/hedegaardredsted/

Ich möchte die DG und die Stadt Eppstein bitten, sich mit der Firma in Verbindung zusetzen und die Kosten zu klären.

Ich schätze, dass für das Hauptkabel von der A3 über die Stadtteile bis Ehlhalten ca. 12 km notwendig sind. Stimmt das im Video gezeigte, wäre das Hauptkabel in 2-3 Tagen verlegt.
Die Kosten für große Baumaschinen liegen bei etwa 200€/Std. D.h. Verlegungskosten von ca. 5000€. Zzgl. des ohnehin notwendigen Kabels.

Liebe Stadt Eppstein, das sollte Euch die Zukunft der Stadt doch wert sein… Oder?

Mit freundlichen Grüßen
Ralf Haenlein

Zahlen und ein Blick in die Zukunft

Auch von mir gibt es ein paar Zahlen zu der Bedarfsabfrage/Nachfragebündelung nach der Bekanntgabe am Freitag, den 22.03.2019. Am Sonntag, den 24.03.2019 wurden folgende Zahlen veröffentlicht (https://www.deutsche-glasfaser.de/netzausbau/gebiete/hessen/):
Ehlhalten: 41%
Niederjosbach: 35%
Bremthal: 19%
Alt-Eppstein: 20%
Vockenhausen: 20%
Alt-Eppstein und Vockenhausen werden zusammen als ein Polygon gewertet, daher gibt es in beiden Ortsteilen die gleichen Prozentangaben.

Stichtag der Nachfragebündelung war Montag, der 25.03.2019. Deutliche Änderungen in den Prozentangaben sind zwischen Freitag und Montag nicht zu erwarten gewesen.

Für die Interessierten habe ich eine Aufstellung der Haushalte pro Ortsteil aus den bekannten Veröffentlichungen (siehe Quellenangabe) entnommen. In der EZ 13/2019 ist von 7000 Haushalten für das gesamte Stadtgebiet die Rede. Sicherlich liegen dort aktuellere Daten als die von 2011 vor.

Ganz Eppstein: 5766 Haushalte -> 2304 (40%) [Soll]; Ist zum Ende der Nachfragebündelung: 1357 Haushalte (23,5%)
Alt-Eppstein: 1083 Haushalte -> 434 (40%) [Soll]; Ist zum Ende der Nachfragebündelung: 217 Haushalte (20%)
Bremthal: 1842 Haushalte -> 737 (40%); Ist zum Ende der Nachfragebündelung: 350 Haushalte (19%)
Ehlhalten: 519 Haushalte -> 208 (40%); Ist zum Ende der Nachfragebündelung: 213 Haushalte (41%)
Niederjosbach: 750 Haushalte -> 300 (40%); Ist zum Ende der Nachfragebündelung: 263 Haushalte (35%)
Vockenhausen: 1569 Haushalte -> 628 (40%); Ist zum Ende der Nachfragebündelung: 314 Haushalte (20%)
Polygon A-Ep/Vo: 2652 Haushalte -> 1062 (40%); Ist zum Ende der Nachfragebündelung: 531 Haushalte (20%)

Quelle: Statistische Berichte ; Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen ; Ergebnisse des Zensus 2011

In der Eppstein inoffiziell Facebookgruppe schrieb Herr Niclas Roth (Unitymediaberater aus Niedernhausen), dass Unitymedia erst ausbaut, wenn das Ergebnis der Nachfragebündelung zwischen 35% und 50% aller Haushalte liegt. Auch hier wäre Eppstein leer ausgegangen.

Grundsätzlich lohnt sich ein hochgeschwindigkeitsfähiger Breitbandausbau für ein beliebiges Unternehmen erst langfristig (10-15 Jahre) und ab einer Teilnehmerquote von ungefähr 40% aller Haushalte. Die mittleren Anschlusskosten betragen ca. 1500€ pro Haushalt. Intern werden als Kalkulationsgrundlage ungefähr 100€ pro laufendem Meter von Straße bis Hauseinführung angewendet. Diese Zahlen findet man leider erst nach langer Recherche.

Das Angebot von der Deutschen Glasfaser ist daher kein Phantasiepreis, ja sogar vergleichsweise günstig gewesen. Und in der Phase der Nachfragebündelung sogar noch kostenlos. Die Chancen sind nun vertan. Der oben genannte Unitymediaberater erwähnte pikanterweise, dass aufgrund des Eppsteiner Votums das mögliches Engagement von Unitymedia in Eppstein nicht sehr wahrscheinlich sei.

Das nächste Zeitfenster für einen (geförderten?) Ausbau wird sich wohl erst zwischen 2025 und 2030 öffnen. Die letzte Jahreszahl nannte Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir auf dem 9. Hessischen Breitbandgipfel am 6. Juni 2018 für die Gigabit-Strategie Hessens.

Es wird also noch lange dauern, bis sich flächendeckend in Sachen schneller Internetzugang (> 50 Mbit/s) etwas im gesamten Stadtgebiet bewegt. Schade, ich dachte mit folgender Schlagzeile würde nie wieder überregional von einem Stadtteil berichtet werden:
https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/eppstein-ort69313/niederjosbach-behaelt-sein-schnarchnasen-internet-10640425.html
Zu der Zeit des Artikels war es lediglich der Internetzugang. Mittlerweile funktioniert das Telefon nur noch über das Internet bzw. Smartphone und auch das Streaming von TV, Video und Musik ist bereits jetzt schon nicht mehr wegzureden...

Auf der gerade stattgefunden Hauptversammlung der Telekom, berichtete der Telekom-Chef Tim Höttges, dass die Deutsche Telekom als marktbeherrschendes Unternehmen ab 2020 nur noch Glasfaser bis ins Haus legen wird (FTTH). Sicherlich lediglich für Neubauten und damit wird der häufig beschriebene Wertverlust von Bestandsimmobilien tatsächlich konkret. Hötges wies ebenfalls daraufhin, dass der neue Mobilfunkstandard 5G den Aufbau neuer Mobilfunkmasten (auch innerörtlich) bedeutet.

Frank Ickstadt

Verlängerung

Habe gerade gesehen, dass es doch noch eine Chance gibt. Es wird eine Verlängerung bis zum 04. Mai geben!

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