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Kino-Sommer und die Tücken der Technik

Mit Einbruch der Dunkelheit startete das Kinovergnügen im Burghof.

Dunkel war’s der Mond schien helle… als die Kinonächte auf Burg Eppstein zu Ende waren. Die beiden Kinonächte besuchten 442 Zuschauer, 231 Gäste sahen die Komödie „Der Vorname“, 211 kamen am zweiten Abend zu „A Star Is Born“ mit Lady Gaga.

Im Burghof mussten am ersten Abend zusätzliche Stühle aufgestellt werden. Festspielorganisatorin Christine Baum freute sich über die Resonanz. Bei kühlen Getränken, Popcorn oder Brezeln, die die Eppsteiner Burgschauspieler an ihrem Stand bereit hielten, warteten die Besucher auf den Einbruch der Dunkelheit und den Filmstart. Das Team des Kinos Kelkheim beschallte sie derweil mit Hardrock-Musik, was nicht bei allen gleich gut ankam.

Bei der Komödie „Der Vorname“ von Regisseur Sönke Wortmann wurde viel gelacht. Die provokative Mitteilung von Thomas (Florian David Fitz) beim Abendessen im Haus seiner Schwester Elisabeth (Caroline Peters), seinen Sohn Adolf nennen zu wollen, stieß bei seinem Schwager, dem Literaturprofessor Stephan (Christoph Maria Herbst) und Freund René (Justus von Dohnány) auf ungläubiges Entsetzen. Bei der Auseinandersetzung über diesen Tabu-Bruch kommen im Laufe des Abends die schlimmsten Jugendsünden und größten Geheimnisse der Beteiligten zur Sprache und die Situation droht zu eskalieren. Zum versöhnlichen Ende bringt Thomas Frau Anna (Janina Uhse) eine Tochter zur Welt. Der Vorname des Kindes wird nicht verraten.

Als das Licht auf der Leinwand erlosch, blieb es im Burghof dunkel. Der Bergfried zeichnete sich als schwarze Silhouette vor dem Nachthimmel ab. Wie schon mehrfach bei den Burgfestspielen in diesem Jahr, funktionierte die zeitgesteuerte Schaltung für die Burgbeleuchtung nicht und vor allem am Westaufgang tappten die Besucher beim Verlassen der Burg im Dunkeln. Etwas genervt reagierte Christine Baum auf die Nachfrage, weshalb die Beleuchtung nicht vollständig eingeschaltet wird: „Die Bauarbeiten an der neuen Wegebeleuchtung durch den Burgverein sind nicht abgeschlossen und die Stadt hat keinen Zugriff auf die technischen Anlagen. Leider ist zudem der Kastellan erkrankt, der eigentlich für das Einschalten der Beleuchtung zuständig ist“, erklärte sie. Peter Arnold vom Burgverein, der das Projekt LED-Beleuchtung auf der Burg initiert hat und begleitet, hatte keine Erklärung für die Panne, die auch am zweiten Kinoabend wieder auftrat. Der Burgverein habe keinen Zugriff auf die Steuerung, erklärte er auf unsere Nachfrage. Arnold vermutet ein Koordinationsproblem bei den verantwortlichen Mitarbeitern der Stadt. Bürgermeister Alexander Simon will das Problem bis zu den Kabarettvorstellungen am Mittwoch und Donnerstag klären lassen. jp

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Kommentare

Eppstein – Deine Burg

Die Stadt Eppstein wird nicht müde, ihre Burg als ganz besonderes  "kulturelles Denkmal" darzustellen.
Dabei gelingt es scheinbar nicht einmal ,dass die "zeitgesteuerte Beleuchtung "bei Veranstaltungen funktioniert.
So müssen Besucher nach der Veranstaltung bei Mondenschein über historisches Gemäuer den Heimweg antreten......



Im politischen Getriebe ist es heute üblich, jegliche Verantwortung von sich zu weisen (Bsp. in der Stadt Frankfurt) !

Wo der Schaden, da ist der Spott nicht weit, Herr Arnold: Eppstein ist ein Dorf !!

 

Mit freundlichen Grüßen,

S.Bachert, Vockenhausen

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