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DRK: Stephan Racky wird Nachfolger von Adolf Mohr

Stephan Racky

Stephan Racky tritt in die Fußstapfen von Adolf Mohr. Der langjährige DRK-Vorsitzende Adolf Mohr ist im März gestorben. Jetzt trafen sich zahlreiche Mitglieder des Eppsteiner Ortsvereins und auch interessierte Bürger zur vorgezogenen Jahreshauptversammlung, um einen Nachfolger zu wählen.

Vorgeschlagen und einstimmig gewählt wurde Stephan Racky, der seit 1991 die aktive Arbeit in Eppstein leitet.

„Ich glaube, Adolf Mohr und ich waren ein gutes Führungsteam“, erinnert sich Racky. „Er kümmerte sich um den Verein und die Finanzen, vor allem um die Repräsentation des DRK in der Öffentlichkeit und ich mich um die Dienste und Arbeiten, die anstanden. Besonders zeichnete uns aus, dass wir über den gesamten Zeitraum immer gemeinsam Vorschläge entwickelten und so gut vorbereiteten, dass sie von den Gremien schnell entschieden werden konnten.“

Eigentlich suche er wieder nach einer solchen Persönlichkeit, sagte Racky, doch nach einigen Gesprächen hatte er den Eindruck, dass eine direkte Nachfolge nach fast drei Jahrzehnten, die Mohr dem DRK vorstand, eher abschreckt. „So habe ich mich bereit erklärt, das Amt bis zur nächsten Wahl zu übernehmen, unter der Maßgabe, dann den Staffelstab weiter zu geben.“ So haben Interessenten die Möglichkeit, sich auf die Aufgabe vorzubereiten.

Finanziell sieht der neue Vorsitzende seinen Ortsverein gut aufgestellt. „Wir versuchen, den Mietvertrag der Unterkunft in der Hauptstraße frühzeitig zu verlängern und die Kosten dafür einzuplanen“.

Wichtig ist Racky und seinem Team, dass die Dienste für Bürger und Vereine möglichst kostenfrei sind. „Umso mehr freuen wir uns über Spenden oder die Wertschätzung für Helferinnen und Helfer!“

Das DRK Eppstein hat rund 650 fördernde Mitglieder und ist aktiv im Sanitäts- und Rettungsdienst tätig. Im vergangenen Jahr wurden über 70 Sanitätsdienste unterschiedlichen Umfangs geleistet, fast die Hälfte mehr als sonst. „Durch die Jubiläumsfeiern der Stadt Eppstein waren wir in allen Stadtteilen gefordert und mussten aufgrund der Veranstaltungsgröße teilweise weitere DRK-Helfer aus fremden DRK-Bereitschaften anfordern“ teilte Bereitschaftsleiterin Silke Racky mit. „Zu Rettungsdienst-Einsätzen rückten wir zudem genau 367 mal aus und transportierten mehr als 200 Patienten in Kliniken.“ Das Eppsteiner Rote Kreuz hat seit über 15 Jahren seinen Rettungswagen in Ehlhalten stationiert und gilt trotz der freiwilligen Besatzung als feste Größe im Rettungsdienst des Main-Taunus-Kreises.

Zur Wohlfahrts- und Sozialarbeit zählt das langjährige Angebot der kostenlosen DRK-Beratung. Im vorigen Jahr standen dafür zwei Honorar-Kräfte an zwei Nachmittagen pro Woche bereit. Wie berichtet wurde vor einigen Wochen diese „DRK-Beratung“ durch die Seniorenberatung der Stadt Eppstein abgelöst, Ziel ist, den Service insbesondere für ältere und kranke Mitbürger zu verbessern. Das DRK stellt weiterhin die Beratungsräume und die Arbeitsplatzkosten für dieses Angebot.

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer leisteten Rollstuhltransportdienste, Besuchsdienste und führten vier Blutspendetermine in Eppstein durch.

In der Kinder- und Jugendarbeit musste sich das Kinder-Rotkreuz (KiRK) eine Auszeit einräumen, dafür wurde die Burg-Schule beim Aufbau des ersten „Junior-Helfer-Dienstes“ im Main-Taunus-Kreis unterstützt.

Die DRK-Ortsvereinigung Eppstein ist Mitgesellschafter der gemeinnützigen DRK Main-Taunus Familiendienste gGmbH, die seit 2011 die Kinderkrippe Zwergenburg in Niederjosbach betreibt und gerade den neuen Natur-Kindergarten in Vockenhausen eröffnet hat. EZ

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