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„Buchstützen“ sollen die Westmauer sichern

Darstellung der Mauern am Westzwinger mit den kritischen Punkten.Stadt Eppstein

Bisher sind für die Burgsanierung im Haushalt 2020 rund 50 000 Euro eingeplant. Das werde bei Weitem nicht ausreichen, befürchtet Bürgermeister Alexander Simon mit Blick auf die drei Risse in einer Mauer im Westzwinger (wir berichteten).

Für eine konkrete Kostenschätzung „müssen wir jedoch das Sanierungskonzept abwarten“, so der Bürgermeister weiter. Vorige Woche nahm ein Statiker den Schaden auf und empfahl als kurzfristige Maßnahme, L-förmige Stützen aus Holz, die, ähnlich wie Buchstützen in einem Regal, das Mauerwerk abstützen. Diese Maßnahme ist laut Simon notwendig, „damit wir die Burg in einigen Wochen wieder öffnen können“. Denn die betroffene Mauer steht oberhalb des Westaufgangs zur Burg.

Die Stadt hofft auf eine finanzielle Unterstützung aus Wiesbaden und Berlin. „Ohne Landes- und Bundesmittel können wir die Sanierung kaum alleine stemmen“, so Simon. Der Statiker hat nun den Auftrag, verschiedene Möglichkeiten zu erarbeiten. Die Mauer muss langfristig gesichert werden und möglichst so, dass die historische Aussage nicht entstellt werde, lautet die Forderung von Burgenforscher Joachim Zeune. Der Archäologe ist mit seinem Büro für Burgenforschung seit rund 20 Jahren für Ausgrabungen und Untersuchungen auf der Burg zuständig und ist jedes Jahr für einige Tage bis hin zu mehreren Wochen auf der Burg beschäftigt. Er leitet auch die Ausgrabungen an der Westmauer.

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