Hürden beim Hochwasserschutz überwinden

Leser Jan Peter Firnges mahnt die Verwaltung, beim Hochwasserschutz sich nicht von bürokratischen Hürden abhalten zu lassen (s. Bericht „Hochwasser-Konzept: Mix aus kleinen und großen Projekten in EZ 39/71vom 30.09.2021).

Bürgermeister Simon erklärt, dass nur die Hälfte der Mittel des Bundes für den Hochwasserschutz abgerufen wurden, aufgrund der „bürokratischen Hürden für solche Mittel“. 

Die Frage, die gestellt werden muss: Entweder es wird beantragt und abgelehnt, oder beantragt und die Mittel, die zur Verfügung stehen, fließen?
Diese nicht zu beantragen bedeutet, das Risiko zu externalisieren, d.h. die einzelne Person (Bewohner:In) trägt das Risiko.
Dieses wird leider viel zu häufig in unserer Gesellschaft gemacht, dass Profite oder Leistung individualisiert werden und Risiken oder Verluste die anderen tragen.
Das soll nicht sein, deswegen muss unsere Verwaltung alles versuchen, zeitnah, Mittel zu beantragen. Da dürfen die Hürden kein Hinderungsgrund sein. 

Mit bestem Gruß

Dr. Jan Peter Firnges, Eppstein

Kommentare

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14. Oktober 2021 - 09:27

Abruf von Fördermitteln

Das ist ja nicht das einzige Beispiel, wo Fördermitteln zwar bereitgestellt, dann aber nicht zügig abgerufen werden. Wie Herr Firnges richtig anmahnt, trägt im Zweifel dann der Steuerzahler das (im besten Fall nur finanzielle) Risiko.



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