In diesem Zusammenhang erhielt die Schule über die „Lea Fleischmann Bildungsprojekte“ und Sponsoren die Möglichkeit für eine Live-Schaltung zu einem Juden in Jerusalem.
Der in Deutschland gebürtige Yair Ben Yehuda berichtete vom Alltag in Jerusalem und von den jüdischen Traditionen. Er selbst sei in einer nicht sonderlich religiösen Familie aufgewachsen und beschäftigte sich erst nach seiner Auswanderung nach Jerusalem mit dem Thema und fand über seine Frau zum Glauben und zur Religion. Er schilderte sein Leben als gläubiger Jude und betonte die große Bedeutung der Feste und der Familie.
Die Jugendlichen nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen und waren an der fremden Kultur sehr interessiert.
Die großen Weltreligionen und ihr Verhältnis untereinander werde schon in den siebten und achten Klassen thematisiert, berichtet Sprung. Im 10. Jahrgang sprechen die Lehrerinnen mit den Jugendlichen im Religionsunterricht auch über das Verhältnis der Kirche zu Staat und Judentum in der NS-Zeit, warum die Juden seit Jahrhunderten verfolgt werden und weisen auf die gemeinsamen Wurzeln aller drei abrahamitischen Religionen hin. bpa

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