Polizeieinsatz nach Schüssen in Mehrparteienhaus

Polizeieinsatz.Foto: pixabay.com

Polizeieinsatz.Foto: pixabay.com

Am ersten Samstag im Juli kam es in Eppstein morgens zu einem Polizeieinsatz in einem Mehrparteienhaus in der Rossertstraße.

Gegen 8.50 Uhr wurde die Polizei verständigt, nachdem ein 88-jähriger Bewohner des Hauses nach ersten Erkenntnissen in einem psychischen Ausnahmezustand mit einer Schusswaffe im Gebäude unterwegs gewesen sein und Hausbewohner bedroht haben soll. Im Mehrparteienhaus war mehrfach geschossen worden. Die Polizeikräfte fanden den 88-jährige Mann im Hausflur am Boden liegend. In seiner Hand befand sich eine Schusswaffe. Die Polizisten konnten nur noch den Tod feststellen. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Den ganzen Tag bis Mitternacht waren Einsatzteams und Tatortreiniger beschäftigt. Die Bewohner kamen bei Nachbarn unter.

Die Eppsteinerinnen und Eppsteiner nahmen den Vorfall mit Bestürzung auf. Offensichtlich hat ein langjähriger Mieterstreit mit drohender Zwangsräumung den 88-jährigen Mieter zu dem tragischen Schritt bewogen. Recherchen der EZ egaben, dass er mit mehreren Schüssen durch eine Wohnungstür das Leben seiner Vermieter gefährdete, bevor er sich vermutlich selbst erschoss.

Aktuelle Auskünfte waren bis Redaktionsschluss bei der Kripo nicht zu bekommen.

Kommentare

Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben


X