Fingerhut-Panorama mit Blick zur Burg

Stilles Plätzchen im Bergpark mit Blick auf die Burg und ein Blütenmeer.Foto: Caren Lewinsky

Der Frühling ist mit Vogelgezwitscher in Eppstein eingezogen. Dank des vielen Regens explodiert im Wald die Fauna und ein Besuch auch schwer zugänglicher Orte lohnt sich.

Jeder wander- und kletterbegeisterte Abenteurer entdeckt die rosafarbenen Blüten des Fingerhuts in großen Mengen auch im Bergpark. Sie wachsen dort üppig an den Hängen, etwas entfernt vom Haupthaus Villa Anna.

Entweder nimmt man hinter dem Bahnhof, den sehr schmalen zugewachsenen Weg zwischen Dornen und Brennnesseln hinauf zum Taubenhaus oder wählt den etwas leichteren, aber längeren offiziellen Wanderweg über die Villa zum Taubenhaus, und gelangt hinter dem kleinen Teich vorbei über steile Stufen hinunter zu einem der schönsten Aussichtspunkte auf Burg Eppstein. Dort blüht und summt es, dass man meinen könnte, hinter jedem Baum eine Elfe oder einen Waldgeist zu entdecken.

Der Fingerhut, lateinisch „Digitalis“, vom lateinischen Digitus, Finger, abgeleitet, wird seit Alters her in der Heilkunde geschätzt, vor allem der heimische rote Fingerhut, Digitalis purpurea, wie er auch in und um Eppstein zu finden ist. Die prächtige, bis zu 130 Zentimeter große und giftige Pflanze wird in geringer Dosis gegen Herzinsuffizienz eingesetzt und zur Produktion von Herzglykosiden verwendet. Da schon kleine Mengen tödlich sein können, sollten die Pflanzen nicht von Laien gepflückt werden. In Deutschland heimisch sind der Großblütige, der Gelbe sowie der Rote Fingerhut, als Neophyt findet sich der Wollige Fingerhut.ccl

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