Am kommenden Wochenende wird in Bremthal ein Mast erhöht (s.S.3).
Beim Stromnetzausbauvorhaben Rhein-Main-Link geht es um unterirdisch verlaufende Höchstspannungsleitungen in einer Breite von rund 50 Metern. In beiden Fällen ist die Vorhabenträgerin Netzbetreiber Amprion. Die Bundesnetzagentur ist die Behörde auf Bundesebene, die die Verfahrensgrundsätze festlegt und die Entscheidungen trifft.
Die Stadt Eppstein wird in der anstehenden Sitzungsrunde der Ortsbeiräte und im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt am 16. Juni um 19.30 Uhr im Rathaus I in Vockenhausen über den aktuellen Stand zu diesen Vorhaben des Bundes berichten.
Die Stadt Eppstein hat das Verfahren rund um das Stromnetzausbauvorhaben Ultranet seit über 15 Jahren kritisch begleitet und Vorschläge unterbreitet zu Trassenvarianten und kleinräumigen Verschwenkungen. Am Ende lehnte die Bundesnetzagentur sämtliche Anträge der Stadt Eppstein ab und gab der Trassenplanung von Vorhabenträgerin Amprion den Vorzug. Demnach wird Ultranet auf der Bestandstrasse umgesetzt – obwohl ein Klageverfahren dagegen läuft. Dabei unterstützt die Stadtverordnetenversammlung den Verein Umweltschutz Taunus.
Für das Stromnetzausbauvorhaben Rhein-Main-Link sicherte die Bundesnetzagentur einen rund 250 Meter breiten Planungskorridor, der von Wildsachsen aus durch die Gemarkungen von Bremthal und Niederjosbach verläuft, teilweise über Ehlhaltener Gemarkung. Eine Interessen-Kollision sieht Bürgermeister Alexander Simon mit einem geplanten neuen Gewerbegebiet in Bremthal. Der Konflikt sei früh erkannt worden, sagt Simon, die Gespräche dauern noch an. EZ

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