Sie finden sich in fast allen Ausbildungsberufen, zum Beispiel im Einzelhandel, in der Lagerlogistik sowie im Groß- und Außenhandel.
Zugleich werden ausländische Auszubildende aus Nicht-EU-Staaten wie Indien, Marokko, China, Vietnam, Iran oder der Türkei für die Fachkräftesicherung immer wichtiger. Doch reiche das bei Weitem nicht aus, betont Thomas Frey, Geschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) Rhein-Main-Taunus.
Wünschenswert wäre, wenn sich gerade auch schon lange in Deutschland lebende Menschen mit Migrationshintergrund viel öfter für eine Ausbildung entscheiden könnten. Das sei umso dringlicher, weil zuletzt über 2600 junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren im Agenturbezirk Bad Homburg arbeitslos waren. „Der Ausländeranteil ist weit überproportional“, erklärte der VhU-Geschäftsführer.
Dabei biete eine berufliche Ausbildung nicht nur einen hervorragender Einstieg in den Arbeitsmarkt, sondern auch Schutz vor Arbeitslosigkeit. Denn während die Arbeitslosigkeit bei Fachkräften im Main-Taunus-Kreis seit 2019 nur um 21 Prozent gestiegen ist, sei sie bei Akademikern mit einem Anstieg von 82 Prozent und bei Helfern um 108 Prozent regelrecht explodiert.

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