Leichtes Wachstum in der Freizeitregion Taunus

Daniela Krebs (TTS-Geschäftsführerin) beim 3. Taunus-Tourismustag 2025 auf dem Podium.Foto: Taunus Touristik Service e.V.

Daniela Krebs (TTS-Geschäftsführerin) beim 3. Taunus-Tourismustag 2025 auf dem Podium.Foto: Taunus Touristik Service e.V.

Trotz leicht rückläufiger Zahlen auf Landesebene verzeichnet der Tourismus in der Freizeitregion Taunus erneut ein geringes Wachstum: …

… Laut den neuesten Zahlen des Hessischen Statistischen Landesamtes (HSL) in Wiesbaden stiegen die Übernachtungszahlen im Taunus im vergangenen Jahr um 1,2 Prozent auf 3 154 017, während 958 640 Gästeankünfte gezählt wurden. Das bedeute eine leichte Zunahme um 1 Prozent im Vergleich zu 2024. Diese Kennzahlen seien für den Taunus Touristik Service (TTS) eine wichtige Grundlage, teilte der Verband jetzt mit. Allerdings fließe der für die Region bedeutsame Tagestourismus nicht vollständig in die Statistik ein. Zudem werden Beherbergungsbetriebe mit weniger als zehn Schlafplätzen in der amtlichen Erhebung nicht systematisch erfasst.

Durchschnittlich blieben die Gäste in Hessen 2,2 Tage in ihrer Unterkunft, im Taunus dagegen knapp vier Tage, was unter anderem auf die längeren Kuraufenthalte zurückzuführen sei, betont TTS.

Der Hochtaunuskreis, der sich über einen großen Teil der Freizeitregion Taunus erstreckt, zählte im vergangenen Jahr 430 401 Ankünfte, das sind 0,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Main-Taunus-Kreis, der neben dem Hochtaunuskreis der zweite Gründungslandkreis des Taunus Touristik Service ist, verzeichnete ebenfalls einen geringen Zuwachs der Gästeankünfte von 0,7 Prozent.

Die meisten Übernachtungen wurden in den beiden Kurstädten Bad Nauheim und Bad Homburg gezählt. „Die aktuellen Zahlen unterstreichen die besondere Anziehungskraft unserer Region“, erklärte Daniela Krebs, Geschäftsführerin von TTS. Da der Tagestourismus von großer Bedeutung sei, seien die Besucherzahlen der Freizeiteinrichtungen ein wichtiger Indikator für die Tourismusentwicklung im Taunus.

So erreichte der Opel-Zoo das zweite Jahr in Folge einen neuen Besucherrekord mit fast 649 000 Gästen, 9,5 Prozent mehr als 2024 und startet zuversichtlich in sein 70. Jubiläumsjahr. Das herausragende Besucheraufkommen sei auf das Wetter, aber auch auf die Geburt des Elefantenkalbs „Kaja“ sowie des Netzgiraffen-Nachwuchses „Kimia“ zurückzuführen. Ebenfalls über einen deutlichen Besucherzuwachs freute sich das Kurbad in Königstein mit einem Plus von gut 11 Prozent.

Den majestätischen Kronen des Taunus auf dem Baumwipfelweg in Bad Camberg kamen 110 000 Gäste ganz nah und damit 37,5 Prozent mehr als im Jahr 2024.

In seinem dritten Betriebsjahr erreichte das Casals Forum erneut einen Besucherzuwachs, 38 500 Musikbegeisterte besuchten das Konzerthaus in Kronberg. Zu den historischen Besucherstätten zählen allen voran das Römerkastell Saalburg mit knapp 85 390 Besuchern oder Burg Kronberg, die inklusive Veranstaltungen 24 000 Besucher verzeichnete. Der Hexenturm in Idstein mit 14 470 Besuchern und Burg und Burgmuseum Eppstein mit 14 040 Besuchern gehören da eher zu den kleineren Attraktionen.

Neben einem vielfältigen Angebot an Rad- und Wanderwegen in den Naturparken Taunus und Rhein-Taunus biete die Region, so Krebs, zahlreiche abwechslungsreiche Ausflugsziele – von historischen Altstädten über bedeutende archäologische Ausgrabungsstätten bis hin zu eindrucksvollen Aussichtspunkten mit Blick auf die Frankfurter Skyline und die umliegenden Höhenzüge.

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