Kita-Gebühren werden teurer

Foto congerdesign from Pixabay

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Die Kita-Gebühren werden teurer. Zumindest schlägt der Magistrat dies nach seiner jüngsten Beratung den Stadtverordndeten vor.

Hauptgrund, so Erste Stadträtin und Kämmerin Sabine Bergold, seien die gestiegenen Personalkosten – Tariferhöhungen – und inflationsbedingte Preissteigerungen in den vergangenen Jahren. Um rund 20 Prozent werden die Gebühren zum 1. August erhöht. Betroffen sind nur die Gebühren für die Betreuung am Nachmittag, denn die ersten sechs Stunden Kitabetreuung zwischen 7 und 13 oder 8 und 14 Uhr sind wie bisher frei.

Demnach kostet die Betreuungszeit zwischen 7 und 15.30 Uhr oder zwischen 8 und 16.30 Uhr künftig 100 Euro, bisher waren es 84. Die Betreuungsgebühr für die Zeit zwischen 8 und 15.30 Uhr kostet 60, statt bisher 50 Euro. Wer sein Kind während der kompletten Öffnungszeit von 7 bis 16.30 Uhr anmeldet, zahlt künftig 140 statt bisher 118 Euro. Die Regelungen bei gleichzeitiger Betreuung von Geschwisterkindern bleiben unberührt.

Nachmittags können stundenweise für die Zeit von 15.30 bis 16.30 Uhr Module hinzugebucht werden. Ein Zeitmodul, die Betreuung bis 17 Uhr, fällt künftig weg: Die städtische Kita Am Vogelgesang ist seit vielen Jahren bis 17 Uhr geöffnet, soll aber künftig wie die anderen Einrichtungen im Stadtgebiet um 16.30 schließen. Da diese lange Öffnungszeit nur von wenigen Eltern gewählt werde – derzeit seien drei Kinder angemeldet – aber sich dennoch zwei Fachkräfte um die kleinen Nachzügler kümmern, stehe der Aufwand nicht im Verhältnis zur Betreuung, erläutert Bergold. Hinzu komme, dass die Kinder meistens auch schon vor 16.30 Uhr abgeholt werden. Die Kürzung der Betreuungszeit in der Kita Am Vogelgesang komme am Ende allen Kindern während der restlichen Öffnungszeiten zugute.

Zuletzt wurden die Gebühren nach einem Grundsatzbeschluss der Stadtverordneten im Sommer 2022 erhöht. Ein Grund für die höheren Gebühren war damals die tarifliche Höherguppierung aller Erzieherinnen und Erzieher. Im Rahmen des von den Stadtverordneten im Frühjahr beschlossenen Haushaltssicherungskonzeptes müssten nun auch die Gebühren für die Kinderbetreuung neu kalkuliert werden, um den vorgeschriebenen Beitrag zur Konsolidierung des städtischen Haushalts zu erreichen.

Nach der Beratung im Sozialausschuss entscheidet die Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag, 11. Juli, in ihrer Sitzung endgültig darüber. bpa

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