AfD legt bei der Kreiswahl in Eppstein zu

Der Kreistag ist bunter geworden: Insgesamt teilen sich nun neun Parteien und Wählergruppen die 81 Sitze im Kreistag. Stärkste Partei wurde trotz Verluste die CDU mit 37,2 Prozent und 30 Sitzen, gefolgt von den Grünen mit 17,6 Prozent und 14 Sitzen.

In der CDU-Fraktion sind vier Eppsteiner vertreten: Neben Justizminister Christian Heinz und Eppsteins Bürgermeister Alexander Simon sind Franziska Sehr und Erste Stadträtin Andrea Sehr in der neuen Fraktion und als weiteres in Eppstein bekanntes Gesicht, die bisherige Erste Stadträtin Sabine Bergold aus Kelkheim.

Die SPD hat auch im Kreistag leicht zugelegt auf 14,4 Prozent und erhält 12 Sitze. Die AfD verzeichnet einen deutlichen Stimmenzuwachs von 6,2 auf 11,95 Prozent und erhält 10 Sitze. Die FDP kann sich mit 6,3 Prozent und fünf Sitzen behaupten, einer davon geht an den Eppsteiner Marcel Wölfle. Die FWG verliert deutlich, erhält nur noch 4,6 statt 8,3 Prozent und 4 Sitze. Die Linke steigert ihr Ergebnis auf 4,4 Prozent (3 Sitze). Die Partei Volt ist mit zwei Sitzen (2,6 Prozent) erstmals im Kreistag vertreten, Die Partei kann ihren Sitz behaupten.

Die Eppsteiner machten diesmal nur marginale Unterschiede bei der Wahl für Kreis und Stadt (s. Grafik unten): So kommt die CDU für den Kreistag in Eppstein nur auf 36,45 Prozent, auch Grüne und SPD müssen Abstriche machen bekommen mit 16,7 und 14,6 Prozent einige Stimmen weniger als auf Stadtebene, ebenso wie FDP (5,8) und FWG (6,6).

Die AfD schneidet im Vergleich dazu in Eppstein besser ab als im Kreisdurchschnitt und erreicht 12,3 Prozent. Ihr höchstes Einzelergebnis in Eppstein bekommt sie mit 19,1 Prozent in Ehlhalten. bpa

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