„Wer schläft, mordet nicht“ – Krimi von Connie Albers

Connie Albers hat ihren ersten Krimi geschrieben.
            Foto: privat

Connie Albers hat ihren ersten Krimi geschrieben.

Foto: privat

Mit ihrem neuen Roman legt die Fischbacher Autorin Connie Albers einen psychologisch vielschichtigen Krimi vor, der im Main-Taunus-Kreis spielt und reale Schauplätze wie den Rettershof, den Gimbacher Hof, Königstein, Fischbach, Eppenhain und den Zauberberg in Ruppertshain atmosphärisch in Szene setzt.

Auslöser für diese Geschichte war ein persönliches Erlebnis: Ein Freund erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma und lag für einige Monate im Koma.

„Wer schläft, mordet nicht“ erzählt von einem bekannten Buchhändler, der über Nacht verschwindet. Eines Abends erscheint sein Konterfei in einer bekannten Fernsehsendung mit einem Aufruf, sich zu melden, wenn man diesen Mann erkennt. Er war in hilflosem Zustand in eine Klinik eingeliefert worden und wird nun des Mordes beschuldigt.

Im Zentrum des Krimis stehen fünf Frauen, die nichts unversucht lassen, seine Unschuld zu beweisen. Und so setzen sie Himmel und Hölle in Bewegung, um ihren Freund aus seiner misslichen Lage zu befreien. Kreativ und unkonventionell recherchieren sie: Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Täter und Opfer?

Die Spur führt sie zurück ins letzte Jahrhundert und an den Ort, an dem alles begann.

Was als Suche beginnt, entwickelt sich zu einem Geflecht aus Freundschaft, Loyalität und dunklen Geheimnissen. Die Autorin verbindet Spannung mit gesellschaftlich relevanten Themen wie Analphabetismus, Mobbing, Machtmissbrauch und der Frage, wie Menschen extreme Lebenssituationen überstehen. Trotz des ernsten Inhalts bleibt Raum für Humor, Leichtigkeit und Liebe.

Der Roman ist nicht nur ein Krimi, sondern auch eine berührende Geschichte über Mut, Zusammenhalt und die stille Stärke, die Menschen in Krisen entwickeln. Die authentischen Taunus-Schauplätze bieten zudem ideale Möglichkeiten für Lesungen und regionale Veranstaltungen.

Es ist Connie Albers‘ erster Ausflug in das Krimi-Genre. Die Dynamik der Hilfsbereitschaft und Freundschaft in ihrem Umfeld habe sie zu diesem ansonsten fiktiven Werk inspiriert, das im Übrigen von der Kelkheimer Autorin Uta Franck lektoriert wurde.

Wer das Geheimnis hinter den Kulissen lüften möchte, hat dazu Gelegenheit bei der Premierenlesung auf dem Gimbacher Hof am Montag, 27. Juli, um 19 Uhr. Einlass ab 18.30 Uhr.

Für die passende Atmosphäre sorgen Jürgen „Joschi“ Choquet mit seiner Gitarre und Martin Sulger am Keyboard. Einige der „echten“ Frauen, die als Inspiration dienten, werden ebenfalls persönlich anwesend sein.

Der Eintritt kostet 8 Euro. Anmeldung erforderlich bei Connie Albers, Telefon 0 61 95 6 36 00. Das Buch ist seit 1. Juli im Handel erhältlich, ISBN 9 783 696 398 927, 416 Seiten, und kostet 17 Euro.

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