von Karsten Dusse, „Die Falle“ von Melanie Raabe, „Städtebeschimpfungen“ von Thomas Bernhard, „Verbrechen“ von Ferdinand von Schirach, „Freiheit“ von Jonathan Franzen und Auszüge aus „die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ vom 10. Dezember 1948, beschlossen von den Vereinten Nationen.
Als musikalisches Intro erklang „Dream“ von Torsten Fenslau. Der „Freedom Song“ von Brenda Boykin, The Essence All Stars mit Freedom Jazz Dance, Chainsmoking von Jacob Banks, Dave Brubecks Take five, Unchain my heart von John Scofield, Till Tomorrow von Till Brönner und Trinity Titoli von Django Unchained wurden zwischen den Leseparts gespielt.
Die nächste Veranstaltung findet am Freitag, 22. Mai, um 19.30 Uhr wieder in der Pfarrscheune in Ehlhalten statt und behandelt das Thema „Kitsch & Trash“.
Was „Julia“-Romane in der Literatur sind, ist „Fahrstuhlmusik“ im Jazz. Künstlerisch nicht immer wertvoll, aber tausendfach geschrieben, gelesen, gehört, gespielt. Die Autoren Leif Twes und Franziska Franz präsentieren einen Abend mit den kitschigsten Passagen aus den billigsten Romanheften und unterhaltsamer Trash-Literatur, begleitet von phantasieloser Fahrstuhlmusik, schnulzigen Jazz-Balladen und abgedroschensten Dixi-Jazz-Standards, wie man sie vom Sonntag-Morgen-Jazz-Frühschoppen kennt. Nicht Nachdenken und Tiefsinnen, sondern Lachen, entspannt mitschwingen, Spaß haben oder sich aufregen, je nach Geisteshaltung. „Egal: es wird unterhaltsam und lustig“, versprechen die Veranstalter.


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