Sensenkurs mit Methode auf der Beerenwiese

Roman Eckendorf erklärt beim Sensenkurs des BUND die Vorteile der Mahd mit der Sense.Foto: privat

Die neunte Auflage des Eppsteiner Sensenkurses am vergangenen Samstag auf der Beerenwiese in Bremthal war wieder ein voller Erfolg. Erneut meldeten sich viele Interessenten.

Am Tag selbst gesellten sich neun Neulinge zu den sechs „erfahrenen Hasen“, mit Marie sogar eine begeisterte Grundschulschülerin. Gemeinsam lauschten sie den Ausführungen von Roman Eckendorf, dem erfahrensten Sensenmeister des BUND Eppstein. Nach vielen wichtigen Tipps zur richtigen Einstellung der Sense ging es ans Werk. Nach einigen Übungsschwüngen klappte es bei den meisten schon gut. Ziel war es, die hochgewachsen Kräuter der Beerenwiese zu mähen. Doch nicht komplett. Denn getreu dem Motto „Mäh die Hälfte“ (MDH-Methode) wurde nur etwa die Hälfte der blühenden Pflanzen gesenst. So finden Insekten auch am nächsten Tag noch genügend Nahrung und Unterschlupf. Auch Larven im gemähten Bereich haben die Chance, eine neue Futterpflanze zu finden. Die restliche Mahd erfolgt in zwei bis drei Wochen. „Es wäre wünschenswert, wenn Gärtner und die Städtischen Betriebe dieses Prinzip ebenfalls beherzigen würden“, wirbt Klaus Stephan vom BUND.

Noch bevor der große Regen einsetzte, war das Ziel geschafft und die Mahd fertig. Jetzt braucht es Sonnenschein, damit das Kraut zu Heu werden kann. Wer Interesse an diesem Heu hat, kann sich bei Klaus Stephan telefonisch unter 0176 73 89 12 41 melden.

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