Nachruf für Edwin Morgenstern

Edwin Morgenstern †
            Foto: EZ-Archiv

Edwin Morgenstern †

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Seine Heimat Bremthal lag Edwin Morgenstern am Herzen, jahrzehntelang engagierte er sich ehrenamtlich in seinem Dorf: 

… war CDU-Stadtverordneter und im Ortsbeirat, lange Jahre Vorsitzender des ehemaligen Gesangvereins Germania Bremthal, Mitbegründer des Heimat- und Geschichtsvereins Bremthal 2001 – und von 2008 bis zu seinem Austritt 2011 stellvertretender Vorsitzender. Jetzt ist Morgenstern nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 83 Jahren gestorben.

2006 ernannte ihn die Stadt zum Stadtältesten für seine Verdienste in der Stadtverordnetenversammlung, im Ortsbeirat, im Stadtentwicklungsbeirat und als besonnener Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses.

2008 veröffentlichte Morgenstern seine heimatgeschichtlichen Recherchen zu „Flüchtlinge und Heimatvertriebene in Bremthal nach dem zweiten Weltkrieg“ – die Geschichte von 64 Flüchtlingsfamilien und eine eindrucksvolle Sammlung von vielen Einzelschicksalen. Mit seinem Buch bewahrte Morgenstern ein wichtiges Kapitel in der Geschichte Eppsteins vor dem Vergessenwerden.

Morgenstern selbst kam am 20. September 1943 in Bremthal zur Welt – als eines von drei Kindern an diesem Tag. Die Hebamme habe viel Rennerei gehabt an diesem besonderen Tag für Bremthal, erzählte Edwin Morgenstern später gern. Er wuchs zusammen mit seinem älteren Bruder auf, übernahm das Elternhaus, wo er bis zuletzt mit seinem Lebenspartner Ismet lebte.

„Wir haben uns sehr gefreut, dass Edwin der Einladung zu unserer Jubiläumsfeier im vorigen Jahr gefolgt ist“, erinnert sich HGV-Vorsitzender Helmut Kleindienst. Der Heimat- und Geschichtsverein, Morgensterns letzte öffentliche Wirkungsstätte in Eppstein, würdigt den ehrenamtlichen Einsatz des Bremthalers mit einem Nachruf. bpa

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