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Adventsfenster gibt Rätsel auf

Gebannt warteten Kinder und Eltern auf die Enthüllung des ersten Adventsfensters in der Burg.

In dicken Jacken, Mützen und Handschuhen traten die zahlreichen Kinder am frostigen Samstagabend neugierig nach vorne an die Bühne als Bürgermeister Alexander Simon mit Engel Johanna die Adventszeit in Eppstein einläutete.

Mit einem Countdown zählten sie gemeinsam die Zeit herunter, die Lichter an der Wooganlage erloschen und das erste Adventsfenster leuchtete mit dem Motiv eines Tannenbaumes auf.

Zum fünften Mal übernahm der Verein Junge Künstler Eppstein die Gestaltung der Adventsfenster erzählte ihre erste Vorsitzende Dagmar Hirtz-Weiser. Unter der Leitung von Künstlerin Stella Costa begannen die Kinder nach den Sommerferien und bereiteten Bilder für die Adventsfenster vor. Auch wenn es noch warm war und die Sonne schien, „kamen wir in Weihnachtsstimmung. „Wir haben die Jalousien herunter gelassen und Weihnachtslieder gehört“, erklärte die 15-jährige Nicole Wagner, deren Bild für das erste Adventsfenster gewählt wurde. Sie malte ihr Bild mit Acryl und setzte den Tannenbaum mit Hilfe einer Collage zusammen. Erfahrung sammelte die junge Künstlerin bereits vor fünf Jahren als sie schon einmal ein Adventsfenster mitgestaltete, so Hirtz-Weiser.

In diesem Jahr gehören die Fensterbilder zu einer Rätselgeschichte, die Marion Kapelar, Vorstandsmitglied des Vereins Junger Künstler Eppstein, für das Eppsteiner Event verfasste. Die Gardetanzgruppe des TSV Vockenhausen zeigte auf der Bühne in der Wooganlage ihr Können. In den Buden verkauften Helfer des Montessorihauses Ehlhalten Waffeln und heißen Glühwein, die Eppsteiner Burgschauspieler hatten Brezeln und Kinderpunsch im Angebot und warben für die Premiere des Weihnachtsmärchens, ausnahmsweise schon am zweiten Adventswochenende.

Die Vockenhäuser Hexen servierten Gulaschsuppe und die Eppsteiner Feuerwehr Grillwürste.

Das Rätsel um die verschwundene Spitze

Den ersten Teil der Rätselgeschichte um eine verschwundene Christbaumspitze las Dagmar Hirtz-Weiser am vergangenen Samstag vor: „Vor langer Zeit war das wunderschöne Städtchen Eppstein dafür bekannt, weit und breit den schönsten Tannenbaum zur Weihnachtszeit zu besitzen.“ Und das lag nicht nicht nur an den Einwohnern, die sich zum Schmücken des Baumes auf dem Burgplatz trafen, sondern an der besonders schönen Tannenbaumspitze, die aus Ritter Eppos Raubzügen stammte.

Doch dann ist die strahlende, von vielen Besuchern bewunderte Tannenbaumspitze verschwunden. Niemand weiß, ob sie gestohlen wurde. Am nächsten Samstag, 9. Dezember, um 17.45 Uhr wird die Geschichte um das Rätsel des Verschwindens der Tannenbaumspitze fortgesetzt. Gleich zwei Engel und der Nikolaus kommen zur Öffnung des zweiten Adventsfensters. Die Engel Johanna und Manuela haben eine weihnachtliche Geschichte im Gepäck, und der Nikolaus beschert den Kindern süße Geschenke. Eppsteiner Vereine bereiten wieder allerlei Köstlichkeiten vor und bieten sie in der Wooganlage unterhalb der Burg-Kulisse an.

Stimmungsvoll wird es wenn das Familienzentrum im Anschluss alle Besucher zum Mitsingen traditioneller Weihnachtslieder einlädt. die Jungen Künstler, die Jusos Eppstein, die Konfirmanden der Talkirchengemeinde und der TSV Vockenhausen öffnen ihre weihnachtlich geschmückten Buden schon um 17.30 Uhr und verwöhnen die Besucher mit Waffeln, Hotdogs, Glühwein und vielem mehr. pw/EZ

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