Sauer legt frei, was der Schutt verbirgt

Die Burg samt Museum, Kemenate, Ostzwinger, Bettelbub und Bergfried gehören zum Pflichtprogramm jedes heimatbewussten Eppsteiners. Doch an der Palasmauer hinter der Bühne endet bislang jeder Erkundungsgang. Kaum ein Eppsteiner weiß, wie weitläufig die West- und Nordseite der Burg samt Palas, Toilettenturm, Apothekergarten und dem nördlichen Zwinger, dem sogenannten Mirabellengarten, sind. Sie sind fürs Publikum Tabu. Aus gutem Grund; denn während die West-Fassade in den vergangenen Monaten nach außen immer mehr an Kontur gewinnt, und auch der Apothekergarten freigelegt wurde, türmen sich im ehemaligen Palas immer noch Schutt und Abfall aus nahezu drei Jahrhunderten.

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