Die Altstadt-Initiative „Eppstein lebt“ meldet sich zurück

Die Altstadtinitiative "Eppstein lebt" nimmt Stellung zum Bericht "Zehn Freunde – In der Altstadt nicht gewollt" aus EZ Nr. 36/2020 vom 3. September 2020: 

Nach Monaten des corona-bedingten Stillschweigens kommt wieder Bewegung in die Initiative „Eppstein lebt“ und wir möchten darüber informieren. Demnächst werden auch wieder Treffen organisiert. 

Wie die Eppsteiner Zeitung berichtete, gab es eine sehr kleine, aber dennoch sehr erfreuliche Aktion unserer Initiative – in Form einer fröhlichen und kreativen Bankgestaltung.

Da momentan keine neuen Bänke im Stadtgebiet angeschafft werden können, stellten kurzerhand Frau Baldt, Frau Klauß sowie Frau Herrmann vom evangelischen Familienzentrum jeweils eine Bank zur Verfügung, die an zwei Tagen von Künstlerinnen des Eppsteiner Künstlerstammtisches gestaltet wurden. Auch die Talkirche hat für die beiden Bänke rechts und links der Eingangstür Interesse angemeldet, passend zum Thema Kirche und Musik. 

In der vorigen Ausgabe der Eppsteiner Zeitung wurde ausführlich über die von Markus Rösmann initiierte Veranstaltung »Zehn Freunde für Eppstein berichtet«.

Wir bedauern sehr, dass diese in Zusammenarbeit mit dem IHH und den »Eppsteiner Machern« gründlichst vorbereitete Veranstaltung nun nicht stattfinden wird.

Sie ist letzten Endes am Einspruch einiger Anwohner der Burgstraße gescheitert. Daher müssen wir leider auch von der ehemals angedachten Straßenfest-Idee unserer Initiative Abstand nehmen.

Wir möchten unbedingt an dieser Stelle darauf hinweisen, dass unsere in diesem Artikel der EZ erwähnte Büro-Kündigung nichts mit den Geschehnissen rund um das geplante Fest zu tun hat. Die Kündigung erfolgte bereits im Juli.

Die Tourismus-Gruppe hatte viele Ideen, von denen wir denken, wir könnten hier an manchem Thema wieder anknüpfen. 

Gabriele Sutor hatte uns einen Kontakt zu einem „Förderscout“ übermittelt. Wer hat Interesse, sich mit diesen Themen intensiv zu befassen? 

Am Montag, 7. September, durften wir zum Vorschlag für eine testweise Einbahnstraßenregelung (die Idee wurde bereits 2012 erörtert), für die wir am 8. Februar in unserem Workshop gemeinsam in einem Antrag an die Stadt formuliert hatten, in der Ortsbeiratssitzung Eppstein vorsprechen. Unser Anliegen fand viele aufmerksame Zuhörer.  

Ein Gegenargument erläuterte die Feuerwehr und gab zu bedenken, dass die Anfahrt zum Einsatz für die Feuerwehrleute außen herum zu viel kostbare Zeit kostet. Die beiden anwesenden Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr lehnen daher eine Einbahnstraße ab, unter anderem auch, weil sie auch ohne Einbahnstraßenregelung bei Einsätzen von manchen Verkehrsteilnehmern an schneller Durchfahrt gehindert werden. Dagegen wollte niemand argumentieren.

Es gab viele Alternativ-Vorschläge: Einrichtung einer Spielstraße, Aufstellen von Blumenkübeln, die zum Langsamfahren zwingen, Geschwindigkeitskontrollen, Errichten von Schwellen …..

Eine Entscheidung wird (vielleicht) in der nächsten Sitzung fallen. Aber immerhin ist das Thema erneut in den Köpfen! Hoffen wir, dass den Überlegungen bald Entscheidungen und Taten folgen!

Gabriele Erschens-Walldorf und
Dorothea Lindenberg

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