Pretsch organisiert die Treffen der digitalen D@Lotsen, jeweils am ersten Mittwoch im Monat im Rathaus I und einmal montags im Rathaus II sowie Stände der Seniorenberater vor Geschäften oder Geldinstituten. Am Freitag warb sie mit ihren Helfern Krista Schacke, Stephan Fliegel und Andreas Suda auf dem Wochenmarkt ganz besonders für die digitalen Lotsen. Immer wieder, so Pretsch, begegne sie Senioren, die bei der Bedienung ihres Handys auf die Hilfe ihrer Kinder oder Enkel angewiesen seien, aber immer noch nicht die monatlichen Treffen in den beiden Rathäusern kennen. Letzteres will sie ändern.
Die ehrenamtlichen Seniorenberater geben Ratschläge, wie sich Senioren in Alltagssituationen vor Betrug schützen können: Zum Beispiel sollten Wertgegenstände immer am Körper getragen werden.
Eine ältere Dame aus Vockenhausen holte sich Rat, wie sie ihren alten Festnetz-Eintrag im Telefonbuch löschen könne, damit sie sicher sei vor Anrufen mit betrügerischen Absichten. Der Präventionsrat des Main-Taunus-Kreises hat kürzlich einen Vordruck zur Eintragslöschung vorbereitet, den Betroffene an den eigenen Telefonanbieter und an die Deutsche Tele Medien GmbH senden sollten, damit die Daten dort endgültig gelöscht werden. Julia Pretsch und ihre Helfer stellten den Antrag auf dem Wochenmarkt vor. Beruhigt nahm die Dame die Unterlagen mit und erkundigte sich zudem gleich nach dem nächsten Treff der D@Lotsen im Rathaus.
Der polizeiliche Berater Jürgen Seewald gab Tipps, wie Häuser und Wohnungen vor Einbrechern gesichert werden können, und zeigte Prototypen unterschiedlicher Schließsysteme und Scharniersicherungen für Fenster und Balkontüren, die nachgerüstet werden können.
Zur Stärkung reichte Heinz Reinisch den Seniorenberatern belegte Brote und Jasmin Mackovic vom Burg-Café brachte frisch gebrühten Kaffee vorbei. bpa


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