Ratten: vorbeugen statt teuer bekämpfen

Ratten können zur Plage werden – vorbeugen hilft.
            Foto: senivpetro/Magnific

Ratten können zur Plage werden – vorbeugen hilft.

Foto: senivpetro/Magnific

Rattenbekämpfung kann aufwändig und kostenintensiv sein. Dabei lässt sich ein Befall häufig bereits durch einfache Vorsorgemaßnahmen vermeiden oder zumindest deutlich reduzieren.

Entscheidend ist, Ratten möglichst gar nicht erst einen attraktiven Lebensraum und ein ausreichendes Nahrungsangebot zu bieten. Offen herumliegender Müll, Essensreste oder frei zugängliches Tierfutter sind für Ratten eine leicht erreichbare Nahrungsquelle. Auch überfüllte oder nicht richtig verschlossene Mülltonnen können die Tiere anlocken. Wer solche Anreize vermeidet, leistet einen wichtigen Beitrag zur Vorbeugung.

Um Rattenbefall vorzubeugen, sollten einige grundlegende Regeln beachtet werden. Müll gehört ausschließlich in die Tonne oder den Müllcontainer. Müllsäcke sollten nicht neben den Abfallbehältern abgestellt werden, Essensreste und Lebensmittel nicht offen im Freien liegen. Das Füttern von Tauben oder Enten an offenen Gewässern sollte unterbleiben. Die Brotreste locken wiederum Ratten an. Vogelfutter sollte nicht offen ausgestreut werden. Futtermittel für Hunde, Katzen, Kaninchen oder Hühner muss für Ratten unerreichbar aufbewahrt werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Ratten angelockt werden und sich unter Hundezwingern, in Entengehegen und Hühnerställen einnisten. Wichtig sei es auch, Speisereste nicht über die Toilette oder das Waschbecken zu entsorgen, Kompostbehälter möglichst geschlossen zu halten und keine gekochten Speisereste oder Fleisch darauf zu geben.

Wo Nahrung, Unterschlupf und Zugänge vorhanden sind, können sich Ratten schnell vermehren. Vorbeugen ist nicht nur eine Frage der Sauberkeit, sondern auch der Verantwortung und der Wirtschaftlichkeit. Jeder vermiedene Rattenbefall erspart aufwendige Bekämpfungsmaßnahmen und trägt zu einem sauberen und hygienischen Umfeld bei. Wer Ratten beobachtet, kann dies an Carmela Schneider vom Fachbereich Sicherheit und Ordnung melden (Telefon 0 61 98 305-137 oder E-Mail carmela.schneider@eppstein.d, damit frühzeitig reagiert werden kann.

Kommentare

Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben


X