Burgfest: „Wir rücken zusammen und feiern mit der Stadtwache“

Stadtwache, Phantasie und Wirklichkeit – Vortrag zum Start am Freitag

Für das 54. Eppsteiner Burgfest laufen beim Burgverein die Vorbereitungen auf Hochtouren. Wie immer wird am letzten Wochenende im August gefeiert – von Freitag, 28., bis Sonntag, 30. August, stehen die Burgtore offen.

In diesem Jahr soll die Kernburg in den Mittelpunkt gestellt werden. Vorsitzender Ramon Olivella: „Wir rücken am Samstagabend im Burghof, Palas und den Zwingern zusammen. Das Team des Container Cube, der seit Jahren im östlichen Burggraben stand, übernimmt diesmal die Bewirtung im Burghof.“ Dabei wird es auch eine Remineszenz an die Eppsteiner Stadtwache geben, verrät Christian Brandl vom Cube-Team. So steht unter anderem eine Abwandlung der legendären Prangerpfanne der Stadtwache auf der Speisekarte: Die Besucher können Cube-Koch Hartmut Sievert beim Zubereiten von „Eppos oder Bertas Pfännchen“, Pilzrahmpfanne mit und ohne Frikadellen sowie Spätzle, im Burghof zuschauen. Klassiker wie Bratwurst, Pommes und Knusperfritten gibt es ebenfalls. Neu sind die Kartoffel-Gemüse-Waffeln mit zweierlei Toppings – Roastbeef mit Salsa und Wildkräutersalat oder als Veggie-Variante die „Altangarten-Waffel“. Zudem gibt es weiterhin an beiden Tagen den beliebten Flammkuchen am Weinstand im Palas sowie am Samstag das bewährte Landsknechtlager mit Gegrilltem und Dunkelbier im Ostzwinger.

Zum Auftakt des Burgfestes steht am Freitagabend, 19 Uhr, beim historischen Vortrag von Bertold Picard die Eppsteiner Stadtwache im Mittelpunkt, die im Frühjahr nach fast 60 Jahren Bestehen außer Dienst gestellt wurde. „Phantasie und Wirklichkeit“ ist der Vortrag überschrieben, bei dem auch Klaus Wilke, langjähriger Hauptmann der Stadtwache, gemeinsam mit Picard in Erinnerungen schwelgt.

Am Samstag um 18 Uhr wird das Fest nach der Tafelrunde zur Begrüßung der Ehrengäste feierlich eröffnet. Bei Live-Musik von der regionalen Coverband „Couch Potatoes“ wird es im Burghof gemütlich. Später am Abend sorgt DJ Alex vom Cube-Team für den Sound.

Am Sonntag bleibt musikalisch alles beim Alten: Die Hot Four Jazzband sowie die Hofheimer Big Band sorgen mit ihren Klängen für weitere prächtige Stimmung im Gemäuer.

Um 13 Uhr steht die Übergabe der Krone von Burgfräulein Nathalie I. an das neue Burgfräulein Karina I. auf der Bühne im Burghof an. Nathalie I. hat sich in ihrer Amtszeit gut vernetzt und verspricht: „Wir erwarten viele befreundete Hoheiten. Gemeinsam wollen wir über den Ostaufgang hinauf zur Burg ziehen.“ Zur Inthronisierung hat Schirmherr Philipp Fürst zu Stolberg-Wernigerode sein Kommen angekündigt. Neben Autogrammstunde der Burgfräulein gibt es im Ostzwinger ein kleines Ritterlager.

Seit Jahren erfreut sich beim Burgfest die Kuchentheke großer Beliebtheit. Das Team um Anette Wirth (Telefon 0173 454 77 99, E-Mail anette.volker[at]t-online[dot]de) hofft auch diesmal, dass Mitglieder, Freunde und Förderer des Burgvereins Kuchen und Torten spenden für das Buffet in der Kemenate am Sonntag.

Flohmarkt in der Wooganlage

Bewährt hat sich die Ausrichtung des Flohmarktes am Sonntagmorgen zu Füßen der Burg in der Wooganlage. 35 Stände finden dort von 9 bis 13 Uhr Platz für ausrangiertes Spielzeug, Kinder- und Jugendbekleidung oder Sportzubehör – eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Anstelle einer Standgebühr freut sich der Burgverein über Spenden. Denn alle Einnahmen aus dem Fest fließen in die Erhaltung der Burg.

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