Im Auftaktspiel agierten die EppLa-Mädchen und die Gastgeberinnen des TV Petterweil sehr nervös. Viele unnötige Ballverluste, nicht konsequent herausgespielte Abschlüsse im Angriff und zum Teil fehlende Abstimmung in der Abwehr prägten das Spielgeschehen auf beiden Seiten. Keines der Teams konnte sich entscheidend absetzen, und so zeigte die Anzeigetafel nach Abpfiff ein leistungsgerechtes 17:17-Unentschieden. Auch wenn die Mädchen aus Eppstein und Langenhain sowie ihre lautstarken Fans gerne zwei Punkte aus der Partie mitgenommen hätten war klar, dass dank des Punktgewinns das Ziel, ohne weitere Runden in die Regionalliga zu kommen, noch zu schaffen wäre.
In das zweite Spiel gegen die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen starteten die EppLa-Mädchen deutlich souveräner und selbstbewusster. Die zu Beginn der Partie offensiv agierende Abwehr brachte die Gegnerinnen früh aus dem Konzept, so dass bereits nach zehn Minuten ein komfortabler 9:1-Vorsprung auf der Anzeigetafel stand. Zwar stabilisierte sich die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen im Spielverlauf, doch die Mädchen aus dem Rhein-Main-Gebiet ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen und gewannen souverän mit 17:10.
Das dritte Spiel gegen die HSG Bieber/Heuchelheim verlief lange Zeit ausgeglichen. Beim Halbzeitstand von 6:6 war noch alles offen. Nach der Pause zeigte sich das Team der HSG EppLa konzentrierter und geduldiger im Angriff, während die Abwehr sicherer stand. Mit einem starken 4:0-Lauf gelang es nach Wiederanpfiff, sich auf 10:6 abzusetzen. Dieser Vorsprung wurde bis zum Schlusspfiff konsequent verteidigt und die EppLa ging mit 15:12 als Sieger vom Feld. Bilanz nach drei Spielen: 5:1 Punkte.
Im abschließenden Spiel wartete mit der HSG Ahnatal/Calden die favorisierte Mannschaft mit Bundesliga-Ambitionen auf. Trotz schwindender Kräfte appellierte das Trainerteam an die Mädchen, noch einmal alles zu geben, um den Einzug über das Torverhältnis schaffen zu können. Der Start lief allerdings alles andere als ideal: Zu viele Fehler im Aufbauspiel und eine schnelle Chancenverwertung der Gegnerinnen führten bis zur 12. Minute zu einem Acht-Tore-Rückstand. Das Trainerteam reagierte mit einer Auszeit, die Wirkung zeigte. Die EppLa-Mädchen kämpften sich eindrucksvoll zurück. Tor um Tor verringerte sich der Rückstand – in der 24. Minute betrug die Differenz nur noch vier Tore. Spätestens jetzt war klar: Der zweite Platz und damit die direkte Qualifikation für die Regionalliga war über das bessere Torverhältnis gegenüber den punktgleichen Mädchen des TV Petterweil gesichert.
Das Trainerteam Huhn/Schier/Skurnia zeigte sich nach dem Turnier stolz auf die Leistung, den Kampfgeist und den Zusammenhalt der Mannschaft. Egal ob auf der Bank oder auf dem Feld, alle mitgereisten Spielerinnen haben zum Turniererfolg beigetragen. Ein Dank geht natürlich auch an die Fans, die mit Trompete, Klatschpappen und Trommeln die Mannschaft im Turnierverlauf unterstützt haben.
Es spielten: Anika, Anna, Antonia, Charlotte, Charlotte, Eleni, Lilli, Luca, Madeleine, Marie, Nelly, Nora, Sina, Sophie, Valentina.
Weibliche B-Jugend erreicht zweite Runde der Regionalliga-Qualifikation
Am vergangenen Sonntag, hieß es für die Mädchen der weiblichen B-Jugend früh aufstehen: Die erste Runde der Regionalliga-Qualifikation stand in Melsungen auf dem Programm.
Bereits um 10 Uhr ertönte der Anpfiff zur ersten Partie gegen die Bundesligaanwärterinnen der SG 09 Kirchhof. Die Begegnung begann auf beiden Seiten eher verhalten. Neben einigen schön herausgespielten Aktionen prägten auch Fehlpässe und Abstimmungsprobleme das Spielgeschehen. So blieb beim Zwei-Tore-Rückstand zur Halbzeit (7:9) zunächst alles offen. Nach der Pause präsentierten sich die Gastgeberinnen jedoch deutlich wacher und offensiver. Ein 7:0-Lauf der Kirchhoferinnen sorgte in der 25. Minute für einen komfortablen Vorsprung von acht Toren. Zwar gelang es den EppLa-Mädels, diesen Lauf zu unterbrechen, am Ende mussten sie sich dennoch deutlich mit 9:21 geschlagen geben.
Trotz der klaren Auftaktniederlage blieb das Ziel, die zweite Runde der Regionalliga-Qualifikation zu erreichen, weiterhin in Reichweite. In das zweite Spiel gegen die HSG Hungen/Lich starteten die EppLa-Mädels allerdings erneut holprig. Die Abwehr stand solide, doch im Angriff fehlte zunächst die nötige Treffsicherheit. Erst in der 5. Minute fiel nach mehreren Fehlversuchen das erste EppLa-Tor. Bis zur 8. Minute entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel (4:4), ehe Eppstein/Langenhain die Kontrolle übernahm. Mit geduldig herausgespielten Torabschlüssen und einer stabilen Abwehr verschaffte sich das Team einen 6:0-Lauf und ging mit einer komfortablen 10:4-Führung in die Halbzeit.
Nach Wiederanpfiff knüpften die EppLa-Mädchen an die starke Schlussphase der ersten Halbzeit an. Die Abwehr inklusive Torfrau agierte weiterhin souverän und auch im Angriff wurden die Chancen konsequent genutzt. Am Ende stand ein verdienter 22:13-Erfolg auf der Anzeigetafel.
Mit ausgeglichenen 2:2 Punkten ging es in das entscheidende dritte Spiel gegen die HSG Bieber/Heuchelheim – eine Partie, die nichts für schwache Nerven werden sollte. Bis zur Halbzeit erspielten sich die Gegnerinnen immer wieder kleine Vorsprünge, die jedoch von den EppLa-Mädchen postwendend ausgeglichen wurden. Der Halbzeitstand von 7:7 spiegelte den ausgeglichenen Spielverlauf wider. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst offen (10:10 in der 21. Minute). Eine Auszeit des gegnerischen Trainers in der 23. Minute nutzte das Trainerteam Huhn/Schier/Skurnia, um die Mannschaft neu einzustellen – mit sofortiger Wirkung: Ein 5:0-Lauf brachte die entscheidende Führung. Diese ließ sich das Team bis zum Schlusspfiff nicht mehr nehmen und gewann schließlich mit 17:12.
Mit diesem wichtigen Sieg sicherten sich die EppLa-Mädchen den zweiten Platz des Turniers und den Einzug für die in zwei Wochen stattfindende zweite Runde der Regionalliga-Qualifikation.
Ein besonderer Dank gilt allen mitgereisten Eltern und Fans – insbesondere Thomas sowie den Mädchen der A-Jugend, die das Team mit Trompete und Trommeln zu jedem Zeitpunkt lautstark unterstützten haben.
Es spielten: Aurelia, Charlotte M. , Charlotte R., Eleni, Ilvy, Leah, Lilli, Luca, Madeleine, Malin, Mara, Marie, Sophie, Valentina.


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