EppLa Herren I unterliegen Holzheim 28:39

Foto JeppeSmedNielsen /Pixabay.com

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Am vergangenen Sonntag trafen die Handballer der HSG EppLa I auf TuS Holzheim. Es war ihnen klar, dass die Partie kein Selbstläufer werden würde, da die Gäste mit einer körperlich robusten und schnellen Spielweise auftraten.

Die HSG EppLa fand zunächst nur schwer ins Spiel.

Zwar gelang in den ersten Minuten noch ein ausgeglichenes Auftreten, doch schon früh schlichen sich technische Fehler in das Spiel der Gastgeber ein. Unvorbereitete Rückraumwürfe und überhastete Entscheidungen im Angriff führten zu Ballverlusten, die Holzheim konsequent mit schnellen Gegenstößen bestrafte. So setzten sich die Gäste bis zur Mitte der ersten Halbzeit bereits deutlich ab. Auch in der Abwehr fand die HSG EppLa keinen richtigen Zugriff auf das Spiel der TuS Holzheim. Immer wieder gelang es den Gästen, einfache Tore über die zweite Welle oder Durchbrüche im Rückraum zu erzielen. Dabei war deutlich zu erkennen, dass sich die zuletzt unzureichende Trainingsbeteiligung – bedingt durch mehrere Skiurlaube – negativ auf Abstimmung, Timing und Intensität auswirkte. Trotz kämpferischer Ansätze der EppLa-Jungs blieb der Rückstand bis zur Halbzeit bestehen – beim Spielstand von 16:20 ging es in die Kabinen.

In der zweiten Halbzeit zeigte sich zunächst ein ähnliches Bild: Viele schlechte Phasen im Angriff und mangelnde Abstimmung in der Defensive verhinderten, dass die EppLa aufholte. Zwar gab es vereinzelt starke Aktionen und gute Abschlüsse, doch diese wurden durch erneute technische Fehler oder fehlende Konsequenz im Abwehrverhalten wieder zunichtegemacht. Holzheim blieb konsequent, nutzte weiterhin die Fehler der Gastgeber und setzte sich weiter ab. Trotz aller Bemühungen und des unermüdlichen Einsatzes der Gastgeber gelang es nicht mehr, das Spiel zu drehen.

Am Ende musste sich die HSG EppLa deutlich mit 28:39 geschlagen geben.

Ein Dank geht dennoch an die Fans, die das Team auch in dieser schwierigen Partie lautstark unterstützten und bis zur letzten Minute hinter der eigenen Mannschaft standen. Ebenso wie nach dem Spiel, beim Public Viewing der DHB Adler, die dem dänischen Team Paroli bieten konnten, sich aber ebenfalls als zweiter Sieger sehen mussten.

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