Aufgrund des parallel stattfindenden Spiels der weiblichen A-Jugend sowie einiger verletzter und erkrankter Spielerinnen, reisten die Damen mit einem dezimierten Kader nach Oberursel. Eine Verlegung war den Gastgebern nicht möglich.
Die Spielerinnen fanden nur schwer in die Partie. Zu viele Fehler führten zu Ballverlusten und luden Oberursel zu einfachen Toren ein. Gleichzeitig fehlte im Angriff der nötige Zug zum Tor, sodass die EppLa-Frauen nur selten zu klaren Abschlussmöglichkeiten kamen. Die Gastgeberinnen nutzten die Unsicherheiten konsequent aus und setzten sich bereits zur Halbzeit deutlich mit 19:6 ab.
In der zweiten Halbzeit zeigte das EppLa-Team ein anderes Gesicht. Sowohl in der Abwehr als auch im Angriff wurde deutlich besser gekämpft. Die Abwehr arbeitete engagierter und im Angriff wurden die Chancen etwas besser genutzt. Trotz des deutlichen Rückstands gab sich die Mannschaft nicht auf und versuchte, unter den schwierigen personellen Voraussetzungen, das Beste aus der Situation zu machen.
Am Ende stand zwar eine deutliche 33:18- Niederlage auf der Anzeigetafel. „Das Ergebnis entspricht ganz klar nicht unseren Ansprüchen, zeigt aber, dass wir in der zweiten Halbzeit trotz der schwierigen Ausgangslage Moral bewiesen und bis zum Schluss kämpften“, zieht Milena Biermann Bilanz.
Für die HSG EppLa trafen: Stefanie Szymanski (Tor), Milena Biermann (6), Sabrina Buch (2), Vanessa Diehl (1), Laura-Marie Kreuter, Verena Prag (1), Alexandra Sattler, Lisa-Marie Schreiner (5/5), Emily Seel (1), Franziska Merten (2).

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