Die erste Halbzeit verlief weitgehend ausgeglichen.
Die HSG EppLa erspielte sich viele gute Torchancen, die aber zu selten zu Toren führten. Zudem gelang es nicht, ein konsequentes und strukturiertes Tempospiel aufzuziehen. So ging es mit einem knappen Rückstand von 11:13 in die Pause.
Der Start in Halbzeit zwei verlief aus EppLaer Sicht alles andere als optimal. Ein 4:0-Lauf der SG sorgte dafür, dass die HSG bereits in der 34. Minute mit sechs Toren in Rückstand lag. Die Abwehr agierte zu passiv, im Angriff wurden Bälle hergeschenkt. Die HSG Frauen ließen sich nicht entmutigen und kämpften sich Tor für Tor zurück. In der 55. Minute gelang schließlich der Ausgleich, was für ein hochspannendes Ende sorgte. Es reichte trotzdem nicht für einen Punktgewinn.
Insgesamt schlichen sich zu viele technische Fehler und Fehlpässe ein. Positiv hervorzuheben ist der große Kampfgeist der Mannschaft, die bis zum Schluss an sich glaubte und auch in ungewohnten Konstellationen ihr Potenzial unter Beweis stellte. Ein besonderer Dank gilt Yannik Garcia, der in Abwesenheit der Coaches die Verantwortung übernommen und das Team an der Seitenlinie unterstützt hat. Für die HSG spielten: Szymanski (Tor); Buch (1), Merten (1) Todtenhaupt (1), Sattler (4), Rauch de Castro (8/5), Beetz (5), Amoroso (3), Schreiner, Prag, Kreuter.

Kommentare