Positive Zwischenbilanz des Programms „MitArbeit“

Der Kreis zieht positive Bilanz für das Programm „MitArbeit“.    Foto: MTK-Pressestelle

Eine positive Zwischenbilanz des Programms „MitArbeit“ hat Kreisbeigeordneter Johannes Baron gezogen. Wie der Sozialdezernent mitteilt, vermittelte der Main-Taunus-Kreis damit 30 Langzeitarbeitslose in Arbeit und 87 Praktika bei städtischen und regionalen Firmen.

„Über das vom Kreis entwickelte Programm können wir Menschen noch gezielter in Arbeit bringen, durch die Zusammenarbeit mit den Arbeitgebern“, informiert Johannes Baron. Das Programm werde weiter ausgebaut.

Wie der Sozialdezernent erläutert, wurde das seit 2019 laufende Programm für Menschen, die älter als 25 Jahre sind und seit mindestens sechs Jahren Arbeitslosengeld erhalten, entwickelt. Hat diese Zielgruppe minderjährige Kinder oder eine Schwerbehinderung, kann sie bereits nach fünf Jahren an dem Programm teilnehmen. Treten diese Menschen eine Stelle an, werden deren Kosten vom Kreis über fünf Jahre zunächst komplett, dann teilweise übernommen. Während der Beschäftigungsdauer werden die Personen betreut und bei Weiterbildung unterstützt. Neben sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen werden die Teilnehmenden auch in Praktika vermittelt.

Ein Bestandteil des Programms ist ein „Bewerberanzeiger“, in dem ausgewählte Arbeitssuchende vorgestellt werden. Er wird an regionale Unternehmen verteilt. Die nächste Ausgabe erscheint im Spätsommer. Bewerberinnen und Bewerber, die bislang vorgestellt wurden, waren unter anderem Einzelhandelskaufleute, Steuerfachangestellte oder Sozialarbeiter. Das Spektrum der bereits vermittelten Personen reicht von Kfz-Mechanikern, Kaufleuten bis zu Diplom-Betriebswirten. Die meisten Bewerberinnen und Bewerber hatten keine spezielle Fachqualifikation. Als Beispiel nennt Baron eine Spätaussiedlerin, die über das Programm eine unbefristete Anstellung in der Hauswirtschaft fand. Vermittelt wurden die Arbeitskräfte vor allem in die Privatwirtschaft.

„MitArbeit“ sei kein Selbstläufer“, so Johannes Baron. Die Teilnehmer würden vom Kreis intensiv betreut, ihre Eignung gezielt ermittelt, und in Kooperation mit den Arbeitgebern die Voraussetzungen geschaffen, dass die Beschäftigten auch über die Förderdauer von fünf Jahren hinaus eine Anstellung hätten.

„Mit den 30 Vermittlungen in Arbeit seit Start des Programms habe der Kreis ein selbstgestecktes Zwischenziel erreicht“, fasst der Sozialdezernent zusammen. „Auch unter den schwierigen Pandemie-Bedingungen wurde das Programm fortgesetzt. Kein einziges Beschäftigungsverhältnis sei abgebrochen worden. Das spricht für Qualität und Erfolg dieses speziell zugeschnittenen Angebots“. Mit den Arbeitgebern gäbe es mittlerweile ein tragfähiges Netz, um weitere Menschen auf diesem Weg in Arbeit zu vermitteln.

Firmen und interessierte Leistungsempfänger können sich an die Mailadresse teilhabearbeitsmarkt[at]mtk[dot]org wenden.

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