Heute Bürgerinfo zu Rhein-Main-Link

Baustelle für die Erdverkabelung vom Norden in den Süden Deutschlands.Foto: amprion.net

Baustelle für die Erdverkabelung vom Norden in den Süden Deutschlands.Foto: amprion.net

Netzbetreiber Amprion ist auf Infotour im Rhein-Main-Gebiet, um den geplanten Trassenverlauf der Erdkabeltrasse Rhein-Main-Link zwischen Eppstein und Riedstadt (Kreis Groß-Gerau) vorzustellen.

Im Laufe des Jahres soll der endgültige Verlauf des Rhein-Main-Links bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) eingereicht werden.

In sieben Bürgerveranstaltungen zwischen Eppstein und Riedstadt will Amprion den betroffenen Kommunen zeigen, wo und wie die Erdkabeltrasse gebaut werden soll.

Im Main-Taunus-Kreis sind für Donnerstag, 5. März, zwei Veranstaltungen geplant: von 10 bis 12 Uhr im Bürgerhaus Marxheim, Ahornstraße 11 in Hofheim-Marxheim und für Eppstein von 17 bis 19 Uhr in der Konferenzlocation Percuma, Am Quarzitbruch 5, in Bremthal.

Laut Gesamtprojektleiterin Amina Karam wurde der Rhein-Main-Link in zehn Planfeststellungsabschnitte (PFA) unterteilt, die getrennt voneinander geplant und genehmigt werden. Ziel sei es, den Planungsprozess der 600 Kilometer langen Strecke übersichtlich zu gestalten und lokale Besonderheiten oder Einwände bestmöglich zu berücksichtigen.

Grundlage für den Verlauf der Erdkabeltrasse war ein 250 Meter breiter Korridor, den Amprion im Sommer 2024 der Bundesnetzagentur vorgelegt hatte. Anschließend wurde die Öffentlichkeit beteiligt. Dabei nahm die BNetzA zahlreiche Stellungnahmen entgegen und gab Amprion weitere Vorgaben. Diese Phase sei nun abgeschlossen, so Amprion, und die Antragstrasse vollständig entwickelt.

Amprion stellt die Planung für die Strecke zwischen Eppstein im Main-Taunus-Kreis und Riedstadt im Kreis Groß-Gerau auf sieben Bürgerinformationsmärkten vor. Bei den Veranstaltungen ist das Kommen und Gehen jederzeit möglich, ein Vortrag sei nicht geplant. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sollen in kleineren Gruppen oder einzeln mit den Experten von Amprion ins Gespräch kommen und ihre Fragen stellen.

Dabei sei es möglich, über ein Geoinformationssystem auf jedes einzelne Flurstück zu schauen, das von der Erdkabeltrasse tangiert werden soll.bpa

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