Eine aktuelle Auswertung der Syna zeigt, dass die schrittweise Umrüstung auf moderne LED-Technik den Energieverbrauch bereits erheblich reduziert hat. 2014 lag der Stromverbrauch der Straßenbeleuchtung noch bei rund 611 000 Kilowattstunden. Für 2025 weist die Auswertung nur noch rund 238 000 Kilowattstunden aus. Damit ist der jährliche Verbrauch um etwa 373 000 Kilowattstunden beziehungsweise rund 61 Prozent gesunken.
Die Umstellung erfolgte über mehrere Jahre hinweg in aufeinander abgestimmten Bauabschnitten. Durch dieses schrittweise Vorgehen konnten technische Erfahrungen berücksichtigt, Investitionen sinnvoll verteilt und weitere Straßen der Stadt nach und nach in die Modernisierung einbezogen werden. .
Die Einsparung gewinnt angesichts der Entwicklung auf den Energiemärkten zusätzlich an Bedeutung. Nach dem starken Preisanstieg infolge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine im Jahr 2022 haben sich die Strompreise zwar zwischenzeitlich stabilisiert, allerdings auf einem deutlich höheren Niveau. Aktuell ist erneut eine steigende Tendenz zu beobachten. Der erheblich niedrigere Verbrauch der Straßenbeleuchtung entlastet deshalb nicht nur die Umwelt, sondern dämpft zugleich die Auswirkungen höherer Strompreise auf den städtischen Haushalt.
Die moderne Beleuchtung verbinde Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit mit einer verlässlichen Ausleuchtung des öffentlichen Raums, fasste Bürgermeister Alexander Simon zusammen. Damit leiste die Stadt einen Beitrag zum Klimaschutz und schaffe zugleich Grundlagen für den künftigen Betrieb.

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