Musik mit Cello und Klavier verbreitet Herzenswärme

Die Künstler Konstantin Karklisiyskis und Jana Marinova genießen den Applaus in der Jakobus-Kirche.Fotos: Jonas Schönian

Herzenswärme – ein schönes Motto für das liebevoll durchdachte Konzert von Konstantin Karklisiyski, dem Chorleiter des Gesangvereins Sängerbund, am Cello und Jana Marinova am Klavier. Zu hören gab es am Donnerstagabend in der St.

Jakobus-Kirche in Vockenhausen unter Einhaltung der 3G-Regeln 13 Lieder – von melancholisch gefühlvoll bis tiefgründig und kraftvoll.

Zwischen den Stücken erzählte Karklisiyski unterhaltsame sowie wissenswerte Anekdoten über die Komponisten sowie die Entstehungsgeschichten der Lieder selbst. Auch Informationen, die zu den jeweiligen Genres der Lieder passten, erzählte der Profimusiker: „Ihr hört nun drei Walzer – aber nicht die fröhliche Tanzmusik, wie ihr sie von Johann Strauss kennt, sondern traurige Walzer. Wusstet ihr, dass in Frankfurt in sechs von zehn Haushalten Alleinstehende leben? Da passt nicht immer die gute Laune“, so Karklisiyski, der nicht nur am Cello oder als Chorleiter, sondern auch als Moderator eine wirklich gute Figur abgab.

Die Vertrautheit der Pianistin und des Cellisten sowie die Professionalität und Liebe zur Musik hörte, spürte und sah man bei beiden. Konstantin Karklisiyski spielte sein Cello mit solcher Leidenschaft, dass es eine Freude war, ihm dabei zuzuhören und zuzusehen. „In seiner Mimik und seinen Bewegungen kann man deutlich ablesen, dass er die Musik und sein Instrument liebt“, sagte Bärbel Vogel vom Sängerbund bewundernd.

Die Pianistin Jana Marinova begleitete die klassischen und manchmal schweren Kompositionen wunderschön und kam mit der Leichtigkeit ihres Spiels bei den 50 Zuhörerinnen und Zuhörern an: „Allen hat es das Herz erwärmt. Es gab anhaltenden Applaus und eine Zugabe“, so der erste Kassierer des Sängerbunds, Frank Förster.

Die Erwartungen des Vereins im Voraus waren jedoch durch Corona getrübt: „Wir waren im Vorfeld skeptisch, ob trotz Corona viele Zuhörer kommen würden. Letztlich waren wir aber sehr zufrieden mit der Resonanz.“, so Förster weiter. Die Sängerbund-Chöre durften wegen der Vorgaben der katholischen Kirche nicht singen, bedauerte Förster, obwohl sie das gern hätten. Der Verein dankte dem Publikum für die großzügigen Spenden.

Die Chöre des Sängerbunds 1851 Vockenhausen proben zur Zeit für ihr Konzert „Ab in den Süden“, das im nächsten Jahr „endlich aufgeführt werden soll“, so Vogel. Neue Sängerinnen und Sänger sind jederzeit sowohl im Männerchor als auch im Frauenchor willkommen.js

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