Als 2015 das Buch einer der Gefährtinnen, Françoise Gilot, in Deutschland erschien, wurde es in den Medien ausführlich rezensiert. Von da an wurde die 2023 verstorbene Künstlerin nach einem Ausspruch Picassos und dem Buchtitel „Die Frau, die Nein sagt“ genannt. Dieser Beziehung widmet Referentin Ulrike Kuschel in ihrem Vortrag am Freitag, 6. März, um 19 Uhr im Blauen Saal im Rathaus I in Vockenhausen dem Künstlerpaar Picasso und Gilot.
Sie betrachtet die zehn Jahre währende, nicht immer harmonische Beziehung zwischen Gilot und dem 40 Jahre älteren Picasso, der zur Zeit des Kennenlernens bereits ein renommierter Künstler war, auch unter dem Aspekt der Souveränität von Frauen.
Dass Gilot die einzige Frau war, die Picasso verließ, ist aber nur eine Seite ihres Lebens. Sie war auch ein wichtiges Modell für den Künstler und vor allem eine eigenständige Künstlerin, deren oft wenig bekanntes Werk es zu entdecken gilt. Der Eintritt kostet 10 Euro, für Kulturkreismitglieder 8 Euro.

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