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Foto-Exkursion in den 130 Meter tiefen Laybruch

Amateur-Fotografen auf Fotopirsch im Kalksteinbruch bei Limburg.Fotos: Hartmut Amberger

Mitglieder der Fotogruppe Eppstein schlossen sich einem Ausflug der befreundeten Bad Camberger Foto AG zu den Kalksteinbrüchen in Hahnstätten bei Limburg an und nutzten die Gelegenheit für ungewöhnliche Aufnahmen.

Die Abbaugrube des Laybruchs (kleines Foto)sei so tief, „dass der Kölner Dom nur noch mit der Spitze oben rausgucken würde“, erläuterte der Diplomgeologe, der die Gruppe durch die Grube führte. Ausgestattet mit Schutzhelm, Schutzjacke und festem Schuhwerk fuhren die Hobby-Fotografen mit einem Firmenwagen in die ein Kilometer breite und 130 Meter tiefe Grube bis zum tiefsten Punkt, wo sich das Grundwasser zu einem kleinen See sammelt. Das Rohrsystem, mit dem das Grundwasser permanent abgepumpt wird, ist mehrere Stockwerke hoch, berichtet der Sprecher der Eppsteiner Gruppe, Hartmut Amberger.

Nicht nur die Grube selbst, beeindruckte die Gruppe, auch die Radlader seien gigantisch: Allein die Räder sind fast zwei Meter hoch. Pro Laster werden 30 Tonnen gesprengtes Abraumgestein die langgezogenen, spiralförmigen Rampen aus der Grube gebracht. Die Gruppe besichtigte auch die Verarbeitungshallen, wo die großen Steinblöcke geschreddert, gemahlen und für verschiedene Abnehmer wie Pharma-, Bau- und Chemische Industrie aufbereitet werden.

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