Autoren informieren sich zu E-Book-Piraterie

Marco Naß (hinten links im grünen T-Shirt) informierte die Autoren.Foto: Sabrina Reulecke

Marco Naß (hinten links im grünen T-Shirt) informierte die Autoren.Foto: Sabrina Reulecke

Anfang August fand der Sommertreff der regionalen Autoren der Gruppe Taunus statt, die sich zusammen unter dem Dach des Bundesverbandes der jungen Autorinnen und Autoren (BVjA) befinden. Dieses Mal fand der Treff erstmals in Niederjosbach bei „The Eppstein Project“ statt.

Für den Eppsteiner Autor und Inhaber des Uniscripta Verlages, Wolfgang Ullrich, war es der erste Besuch im Biergarten des Campingplatzes. Ullrich fand großes Lob für diesen schönen Ort in der Natur, den er an diesem Abend neu für sich entdeckte.

Sabrina Reulecke (Autorin Brina Stein), die die BVjA-Autorengruppe inzwischen seit über zehn Jahren leitet, hatte Marco Naß von der Eppsteiner Firma wirfinden.es eingeladen. Naß leitet gemeinsam mit seiner Frau seit fünf Jahren das Unternehmen, was sich als Autorenunterstützung versteht und der E-Book-Piraterie den Kampf ansagt. Das Ehepaar hatte nach der Buchmesse in Eppstein zu Reulecke Kontakt aufgenommen, um bei einer Wiederholung des Formates dabei zu sein. Reulecke ließ eine Analyse ihrer Bücher durch wirfinden.es durchführen und war schockiert über mindestens 600 illegale Downloads ihrer Produkte.

Die Autoren waren sehr interessiert und Naß erklärte wiederholt geduldig, welche Analysen und Arbeiten durch sie möglich wären. Das Unternehmen verstehe sich so, dass es Autoren die Zeit geben möchte, sich auf das Schreiben zu konzentrieren. An diesem Abend begeisterte ihn die Vielzahl der Autoren und ihrer Genre. Wirfinden.es betreut inzwischen weltweit, mit Schwerpunkt auf dem deutschen Markt, 500 Autoren und hat – neben dem Ehepaar Naß – ein Kernteam von drei Mitarbeitern. Es gibt unterschiedlich teure Abo-Modelle. Zudem werden Impressum-Service, Korrektorat und Schreibre­treats geboten.

Unabhängig davon entwickeln Naß und sein Team momentan eine kreative Modelinie, bei der die Designs selbst entwickelt werden. IT‘ler Naß bedankte sich am Ende des Treffens bei Reulecke. Er fand es überaus spannend, mal vom Bildschirm los zu kommen und persönlich mit Autoren zu sprechen. sr

Kommentare

Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben


X