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Voller Einsatz in der Ferienbetreuung – Frische Farbe für die Schule

Die großen Ferienkinder der Comenius-Schule mit ihren Betreuerinnen sitzen für das Gruppenfoto auf der von der Stadt im vorigen Jahr gespendeten Bank, hinten rechts: Leiterin Brigitte Mennig.

Am vorletzten offiziellen Ferientag verteilten sich die großen Kinder der Ferienbetreuung auf dem Gelände der Comenius-Grundschule.

Während die ersten und zweiten Klassen auf einem Ausflug den Waldspielplatz am Königsbachtal unsicher machten, bauten einige der Großen im Ruheraum mit Lego, andere spielten gemeinsam „Mensch ärgere dich nicht“ oder im Sandkasten unter dem Sonnensegel.

Emma fuhr mit ihren Inlinern über den freien Schulhof. „In den Ferien dürfen die Schüler ihre Inliner von zu Hause mitbringen“, erklärte Brigitte Mennig, „und fahren können sie sehr gut“, weiß die Leiterin der städtischen Betreuungseinrichtung Villa Kunterbunt. „Für unsere Flitzer braucht man einen Flitzerführerschein“, sagte sie und begrüßte Maximilian, der in einem Fahrzeug heranfuhr.

Abwechslungsreiche drei Ferienwochen liegen hinter den Mädchen und Jungen. In der letzten Woche waren 53 Ferienkinder angemeldet. „Das sind Schüler aus den zukünftigen ersten Klassen bis hin zu den zukünftigen Fünftklässlern“, erklärte Brigitte Mennig. Um die Zeit für Ausflüge nutzen zu können, dauere die Betreuung für alle bis 15.30 Uhr, für einige auch bis 17 Uhr.

Gemeinsam erlebten sie spannende Ausflüge, schauten sich in Kelkheim an, wo das Mittagessen für die Betreuung herkommt, erkundeten mit Häubchen und Kittel die Räume des Essenslieferanten und sahen sich die Kühlhäuser an. „Wir arbeiten auch mit den Eppsteiner Vereinen zusammen“, erzählte Brigitte Mennig weiter, besuchten den Bremthaler Tennisclub und Tischtennisverein. Mit einer Delegation fuhren sie zur Spaßolympiade zur Burg-Schule und spielten das ein oder andere Fußballspiel gegeneinander, tanzten Hip Hopp mit Cheerleader-Tänzerin Emma Schneider und erforschten den Bremthaler Wald.

Auf dem eigenen Gelände gab es bei der Hitze genug Zeit für Wasserspiele, für kreatives Gestalten oder „Männerkochen”. Während die kleinen und großen Männer Würstchen grillten und Salate, Gemüsespieße und Tsatsiki vorbereiteten, machten sich die kleinen und großen Damen bei Gurkenmaske und Fußsprudelbädern einen Beautytag im hauseigenen Schönheitssalon.

„Um den Schulgarten dürfen wir uns kümmern“, fuhr Brigitte Mennig fort. Schmetterlinge saßen auf dem Lavendel, Bienen flogen ins Insektenhotel. In dem kleinen, eingezäunten Nutzgarten wachsen Bohnen und Kartoffeln, gibt es Kräuter wie Petersilie und Rosmarin und Johannisbeeren, einen Kompostplatz und davon ein Stück entfernt eine Sitzgruppe.

Der Spielplatz lag noch im Schatten hinter dem Schulgebäude als dort die kleine Mauer in einem Tagesprojekt verschönert wurde. Nach einer hellblauen Grundierung bekam jeder Stein ein einfaches Motiv im Stil des Künstlers James Rizzi. In blauen Malkitteln gekleidet, wechselten sich die Kinder ab, zeigten vollen Einsatz beim Verschönern der Mauer und malten mit Wandfarben bunte Vögel, Blumen oder Herzen. Die Idee dazu hatte Betreuerin Christina Keller. Denn die farbenfrohen Motive des US-amerikanischen Pop Art Künstlers James Rizzi seien einfach nachzumalen, begründete sie ihre Wahl. „Wir wollen, dass die Kinder es hier schön haben und sich zu Hause fühlen“, erklärte ihre Kollegin Sandra Erkrath.

Für die zukünftigen Erstklässler bot die Ferienbetreuung schon einmal die Möglichkeit, bereits vor Schulbeginn die Betreuung kennenzulernen und sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. 55 Erstklässler sind für die Betreuung angemeldet, erklärte Brigitte Mennig. Für die Einschulungsfeier der insgesamt 163 neuen ABC-Schützen bastelten die Kinder in der Ferienbetreuung die bunte Tischdekoration.pw

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