Vandalismus am Amphibienteich

Vandalismus am Amphibienteich in der Bremthaler Flur „Untere Beune“. Foto: privat

Er traute seinen Augen nicht, als Bernd van Krüchten vom Naturschutzbund (NABU) Eppstein am 3. Februar den Amphibienteich in der Bremthaler Unteren Beune inspizierte. Außer enormem Astbruch durch Schneelast und Stürme bot auch der Schutzzaun um das Gewässer einen traurigen Anblick.

Schon mehrfach wurde der Zaun erheblich beschädigt, doch nun lag nahezu die gesamte Umzäunung im Wasser. Zerstörungswütige Menschen hatten starke Pfosten aus der Erde herausgerissen und Drahtverbindungen entfernt. Das bedeutet für die NABU-Helfer nicht nur sehr viel Arbeit, sondern beeinträchtigt das alljährliche Ablaichen von Grasfröschen, Kröten und anderen Lurchen, das in Kürze beginnt.

Wegen des anhaltend hohen Wasserstandes und schlammigen Ufers befürchtet van Krüchten, dass Reparaturarbeiten kaum vor April vorgenommen werden können. Bis dahin haben allerdings die Tiere abgelaicht. Deshalb müssen die Reparaturarbeiten voraussichtlich noch viele Monate warten, damit das Heranwachsen der Amphibienbrut nicht gestört wird.

Das Gewässer wurde seinerzeit eingezäunt, weil uneinsichtige Hundebesitzer ihre Tiere gerne im Wasser spielen ließen. Die davon gestörte Brut der Amphibien konnte sich nicht entwickeln. Das führte wiederholt dazu, dass die gesamte Jahrespopulationen ausfiel. Der NABU hofft, dass er mit seiner Darstellung die Menschen in Bremthal für das kleine, aber besondere Biotop sensibilisiert und will Spaziergänger dazu ermutigen, Menschen anzusprechen, die sich im Teichareal betätigen.EZ

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