St. Michael: Die Uhr tickt wieder richtig

Dämmerschoppen im Schatten von St. michael hlhalten.
            Foto: privat

Dämmerschoppen im Schatten von St. michael hlhalten.

Foto: privat

Die Glocken von St. Michael läuten nach erfolgreicher Spendenaktion in Ehlhalten wieder. Das vertraute Geräusch des Glockenschlages am Morgen und am Abend habe vielen Mitbürgern gefehlt, berichtete Ortsvorsteherin Martina Smolorz.

Doch seit vergangenen Samstagabend tickt die Kirchturmuhr wieder richtig und schlägt die Glocke wieder. Smolorz: „Dies ist der Erfolg einer großen Gemeinschaftsaktion in Ehlhalten.“

Die alte Steuereinheit der Uhren- und Glockensteuerung war irreparabel beschädigt. Um den Austausch zu finanzieren, veranlasste der Ortsausschuss St. Michael eine Spendenaktion. Dieses Vorhaben wurde unterstützt von Kommunalpolitikern und Mandatsträgern, insbesondere von Ortsvorsteherin Martina Smolorz, Stadtrat Berthold Gruber und Ortsbeirat Peter Mohr. Über die Berichterstattung in der Eppsteiner Zeitung wurde die Aktion über die Grenzen Ehlhaltens hinaus bekannt.

Innerhalb von nur vier Wochen kam die Spendensumme zusammen und die Reparatur konnte ausgeführt werden. Sogar der defekte Motor konnte mit ausgetauscht werden. Das Problem wurde erst während der Reparaturarbeiten festgestellt.

„Diese Welle der Hilfsbereitschaft zeigt einmal mehr deutlich, wie tief die Kirche St. Michael im Bewusstsein der Menschen verankert ist. Sie gehört einfach fest zum Dorfbild und zur Identität von Ehlhalten“, freute sich Martina Smolorz. Bei einem kleinen Dankesfest wurde am Samstagabend auf den Glockenschlag angestoßen. Ehlhaltener Bürger und insbesondere die Spender waren eingeladen, um mit Sekt und Gebäck auf das erste Läuten um 19 Uhr zu warten.

Der Ortsausschuss und alle Verantwortlichen bedanken sich herzlich bei jedem einzelnen Spender und Unterstützer, die diese schnelle Reparatur möglich gemacht haben. Albert und Lucia Kretschmer vom Ortsausschuss erinnern daran, dass die Gemeinde weiterhin auf jede Unterstützung angewiesen ist. Die Kirche darf nach den Beschlüssen der Kirchlichen Immobilienstrategie erhalten bleiben, muss aber aus eigenen Mitteln finanziert werden.

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