Schoppe, Gucke, Danse hat sich etabliert

Kinderfastnacht beim GCC

Mit ihren Nonnenkostümen erregten die Tänzer des Männerballets „Feinrippschläppcher“ ziemliches Aufsehen.Foto: Caren Lewinsky

Mit ihren Nonnenkostümen erregten die Tänzer des Männerballets „Feinrippschläppcher“ ziemliches Aufsehen.Foto: Caren Lewinsky

Schoppe-Gucke-Danse beim GCC im Vereinssaal Niederjosbach hat sich zum Publikumsmagnet gemausert.

Erste Vereinsvorsitzende Karin Dostal, die auch beim Wiesbadener Dacho-Verein als Betreuerin agiert, trug zu einer schicken blauen Jeans, das blaue Vereinshemd und outete sich mit einem Bembel als Emblem und der Aufschrift als „Hessisch Mädsche“. Sie witzelte: „Unsere zweite Vereinsvorsitzende Julia Esser hat heute die Hosen an, wie man auf Hessisch sagt, und sitzt jetzt an der Kasse.“

Ihr sei es ein persönliches Anliegen, sagte Dostal, dass der Gusbacher Carneval Club als hessischer Verein für Brauchtumspflege anerkannt wird. So moderierten ihre Söhne Florian und Anton, behütet mit Bembelmützen, in hessischer Mundart durch den Abend. Das Männerballett das sie zu späterer Stunde ankündigten, brachte das Publikum zum Kochen: Die „Feinrippschläppcher“, alias Timo Schmidt, Alexander Sehr, Andreas Weiß, Maximilian Mühl und Uwe Koch-Dinges, zogen in Nonnenkostümen mit gelben Kreuzen durch den Vereinssaal, um bis zur Bühne zu gelangen.

Dort boten sie zunächst einige ruhigere Tänze dar, überzeugten mit sittsamen Drehungen, bis die Musik temperamentvoller wurde, sie die Kutten fortwarfen, um in hautengen, pink- und regenbogenfarbenen Trikots ihre Hüften im Takt der Karnevalmusik zu schwingen.

Das Publikum johlte, sang klatschend und schunkelnd mit.

Dostal und Esser freuten sich, der Saal sei gut besucht. Seit Corona veranstaltete der GCC das vierte SchoGuDa-Spektakel, das sich nun endlich etabliert habe. Die Besucher, zunehmend auch jüngere, nahmen das Angebot wahr, kamen in Gruppen, um zu Tanzen und Spaß zu haben.

Der rosarote Panther unterhielt sich amüsiert mit einem rosa Schwein, während ein Herr in Lederhosen mit einer griechischen Göttin auf den gelungenen Abend anstieß. Eine hübsche Frau im hautengen Kostüm tanzte mit einem Piraten, eine Blumenfrau mit einem Matrosen, ein Cowgirl mit einem Schlumpf, ein Mönch mit einem Ninja-Kämpfer und einer Katze. Alle zusammen hakten einander unter, um im Takt der schwungvollen Karnevalmusik zu schunkeln.

Neben Mixgetränken, Spirituosen, Bier und alkoholfreien Getränken boten die Narren belegte Brötchen zu günstigen Preisen an. „Alles in allem ein gelungener Abend“, resümierte Esser zufrieden. ccl

Am kommenden Sonntag, 8. Februar, geht das närrische Treiben im Vereinssaal in der Bezirksstraße weiter: Um 14.11 Uhr steigt dort die Kinderfastnacht mit Musik, Spielen, kleinen Showeinlagen der Gardetänzerinnen und vielen Leckereien.

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