Osteraktionen des Kindervereins

Andrea Kopecky-Mauer (hinten) beim Verteilen der Ostergeschenke. Foto: privat

Der Verein Eppsteiner Kids und Freunde ist schon ganz auf Ostern eingestellt: Wie seit etlichen Jahren hat der Verein wieder eine Osterecke hinter der Talkirche geschmückt: Osterkrone und Osterstrauch bilden einen bunten Blickfang.

Allerdings ereignete sich dort eine merkwürdige Entführung: Der Osterhase, den die Kinder dazu gesetzt hatten, war für einige Tage verschwunden. Am Mittwoch voriger Woche hatte Vereinsvorsitzende Andrea Kopecky-Mauer ihn zuletzt gesehen, lässig an den Sandsteinpilaster der Talkirche gelehnt. Als sie den Osterschmuck am Donnerstag noch ergänzen wollte, war der Hase weg. „Der wurde offensichtlich geklaut“, ärgerte sich Kopecky-Mauer.

Am Tatort fand sie lediglich eine mit blauer Tinte geschriebene Nachricht, die aber zum größten Teil verwischt und unleserlich ist. Erklären kann sie sich das Verschwinden nicht. Der Osterhase ist nicht besonders wertvoll: Ein altes Osterhasenkostüm voller Löcher, das deshalb ausrangiert wurde. Schon im vorigen Jahr hatte sie ihn in der Osterecke drapiert.

Nur einen Tag später tauchte der Osterhase wieder auf: Etwas zerknautscht, aber unverletzt entdeckte ihn der stellvertretende Vorsitzende Heiko Krakow in einem Gebüsch in der Nähe des ursprünglichen Tatorts. Wieder lag ein Zettel dabei, wieder war die Schrift vom Regen verwischt.

Unabhängig davon war der vorösterliche Familiennachmittag des Vereins im Bürgerhaus ein voller Erfolg. 65 Jungen und Mädchen zwischen eineinhalb bis zehn Jahren hatten ihren Spaß. Ob auf der von Torsten Kunze gestellten Hüpfburg, bei den Spielen oder beim Basteln. An der Schminkecke standen die Kleinen Schlange. Zwei der älteren Mädchen des Vereins haben volle drei Stunden lang ohne Pause die Jüngeren geschminkt. „Wir sind stolz auf Inara und Aurelia“, lobte die Vereinsvorsitzende Andrea Kopecky-Mauer.

Auch der Osterhase war ein willkommener Gast, schließlich hatte er für jedes Kind ein Geschenk dabei. Aber zuvor mussten die Kinder ein Papier-Ei mit ihrem Namen finden. Damit es kein Durcheinander gab, gingen als erstes die Jüngsten bis vier Jahre auf Eiersuche. Danach die älteren. Sobald die Kinder das Papierei gefunden hatten, bekamen sie eine mit ihrem Namen versehene Ostertüte. Dank Nicole Decher gab es ein weiteres Highlight für die Kinder: Sie fertigte Ballontiere. „Alles in allem ein rundum gelungener Nachmittag“, resümierte Andrea Kopecky-Mauer. bpa

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