Sie schrieben Kreistagsfraktionen, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Kreis an, um eine Erhöhung des Anteils der Elternbeiträge für den Kreis um 20 Prozent zu verhindern. Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen trafen sich etwa 20 Menschen am Montagnachmittag vor der Kreistagssitzung im Innenhof des Landratsamts in Hofheim. Sie hatten Transparente vorbereitet, eines warb für Kindertagespflege, ein anderes forderte: „Früh fördern, statt früh abkassieren.“ Auch Eppsteiner Vertreterinnen der Kindertagespflege schlossen sich dem Aufruf an.
Sie forderten, die vorgeschlagene Erhöhung der Elternbeiträge ab Juli von 2 Euro auf 2,40 Euro pro Betreuungsstunde abzumildern. Deshalb suchten sie vorab das Gespräch mit den Kreistagsfraktionen und nahmen anschließend an der Kreistagssitzung teil. Dort wurde nach einer längeren Debatte ein Kompromiss beschlossen: Die Betreuungsgebühr wird auf 2,20 Euro pro Stunde erhöht, also um zehn Prozent.
In Eppstein stellen Tagesmütter insgesamt 25 Plätze zur Verfügung. Fünf Vertreter aus Eppstein beteiligten sich an der Aktion. „Alles in allem haben wir viel erreicht“, zog eine der Tagesmütter aus Eppstein Bilanz. bpa

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