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Zwei Azubis für die Stadtverwaltung

Anastasios Hatjevangelu und Mara Tendick sind die neuen Azubis.

Mara Tendick und Anastasios Hatjevangelu verstärken seit 1. August als Verwaltungsfachangestellte in Ausbildung die Eppsteiner Stadtverwaltung. In der dreijährigen Lehrzeit durchlaufen sie sämtliche Abteilungen und wurden unter 40 Bewerbern ausgewählt.

Der 20-jährige Anastasios hat sich nach seinem Abschluss an der MTS Hofheim um die Stelle in seiner Heimatstadt beworben und mit seinem Motivationsschreiben in der Bewerbungsrunde überzeugt: „Ich bin in Eppstein aufgewachsen, kenne viele Menschen durch das Restaurant meiner Eltern und vom Job in einer Tankstelle und freue mich, dass ich bei der Stadt Eppstein meine Ausbildung machen kann.“ Das erste halbe Jahr ist er dem Fachbereich 20 Finanzen zugeteilt und sortiert derzeit Akten für die Revisionsvorbereitung der Stadtwerke. Danach geht es ins Hauptamt. Mara Tendick kommt aus Bad Camberg und bewarb sich mit dem Realschulabschluss in der Tasche. Die 16-Jährige möchte eine Arbeit machen, bei der sie Menschen helfen kann, und schätzt den engen Kontakt zu den Mitarbeitern in der überschaubaren Verwaltung. Sie beginnt in der Verwaltungssteuerung, sortiert den Postein- und -ausgang, hilft bei der Vorbereitung von Sitzungen und bekommt Einblick in die Umstellung zur Digitalisierung der Verwaltungsabläufe. Auf dem Lehrplan stehen Buchführung, EDV, Textverarbeitung, die Kassenverwaltung, Abläufe im Ordnungsamt und die Aufgaben des Bürgerbüros. Die Schulbank der Konrad-Adenauer-Berufsschule in Kriftel drücken die beiden gemeinsam mit etwa 15 weiteren Azubis der Kreisverwaltung und aus anderen Städten im MTK. Im dritten Lehrjahr steht im Verwaltungsseminar in Rödelheim insbesondere das öffentliche Recht auf dem Lehrplan.

Bürgermeister Alexander Simon wünscht sich „Mitarbeiter, die Eppstein im Herzen tragen“ und ist überzeugt, dass die zwei Auszubildenden die richtigen sind für „unsere kleine Verwaltung mit großem Portfolio.“ Alle bisherigen Auszubildenden wurden übernommen. „Wir wollen den Nachwuchs fürs spätere Berufsleben an uns binden, zumal in den nächsten Jahren ältere Mitarbeiter ausscheiden“, erklärt Simon. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung sind Dienstleister, deshalb finde er den Satz „da sind wir nicht zuständig“ ganz blöd.

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